25.10.2021 - 16:48 Uhr
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Neue Maskenpflicht für Schüler nicht ausgeschlossen

Die Corona-Zahlen steigen besonders bei Kindern und Jugendlichen. Die Staatsregierung denkt deshalb über neue Maßnahmen in Bayern nach. Dabei scheint auch die Maskenpflicht für Schüler am Platz zur Debatte zu stehen.

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch.
von Agentur DPAProfil

Angesichts der Rekord-Corona-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen in Bayern schließt das Kultusministerium eine erneute Maskenpflicht am Platz im Schulunterricht unter bestimmten Bedingungen nicht aus. „Natürlich beobachten wir gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium die Infektionslage weiterhin sehr genau“, teilte das Ministerium am Montag auf Anfrage mit. „Falls notwendig, sind auch weitergehende Maßnahmen zum Infektionsschutz – wie zum Beispiel eine Maskenpflicht auch am Platz unter bestimmten Voraussetzungen – nicht ausgeschlossen.“ Schon jetzt könnten Gesundheitsämter vor Ort weitergehende Maßnahmen anordnen.

„Wir haben vor Schuljahresbeginn ein dichtes Sicherheitsnetz für die Schulen geknüpft, unter anderem mit den neuen Pooltests an Grundschulen und Förderschulen“, erklärte das Ministerium. Weiter hieß es: „Die hohen Inzidenzwerte erklären sich auch durch die hohe Testquote bei Schülerinnen und Schülern, die es in keinem anderen Bereich der Gesellschaft mit derselben Intensität gibt.“

Nach den Sommerferien hatten Schülerinnen und Schüler einige Zeit lang auch am Platz einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen - diese Pflicht lief nach einigen Wochen aber aus.

Aktuell sind die Corona-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen in Bayern so hoch wie nie zuvor. In der Altersgruppe sechs bis elf Jahre lag die Sieben-Tage-Inzidenz vergangene Woche bayernweit bei 415, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das ist ein Anstieg um 157 binnen Wochenfrist und der höchste Wert für eine Altersgruppe, den das LGL seit Beginn der Pandemie ermittelt hat. Für die Zwölf- bis 15-Jährigen meldet das LGL ebenfalls einen massiven Anstieg: Hier liegt die Inzidenz inzwischen bei 391. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind es 324 Fälle pro Woche und 100 000 Einwohner.

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