29.12.2020 - 13:24 Uhr
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Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Betrüger sind einfallsreich. Dies führt zu immer neuen Wegen, mit denen sie versuchen, sich Geld zu erschleichen. Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Betrugsmasche per Telefon.
von Alexander Unger Kontakt Profil

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Betrugsmasche, mit der Personen zu einer Überweisung veranlasst werden sollen. Bei einer neuen Vorgehensweise geben sich Personen am Telefon fälschlicherweise als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung aus. Die angerufene Person soll zu einer Zahlung auf ein fremdes Konto veranlasst werden. "Für den Fall der Weigerung wird mit Rentenpfändungen, Rentenkürzungen oder anderen Nachteilen gedroht" berichtet Kriminalhauptkommissarin Meike Diettler. In gleicher Weise gibt es unangekündigte Briefe, die angeblich von der Deutschen Rentenversicherung stammen, oder auch unerwartete Besuche vermeintlicher Mitarbeiter der Behörde an der Haustüre, durch die man zu Überweisungen oder Herausgabe persönlicher Daten veranlasst werden soll.

Eine Seniorin ist nicht auf Trickbetrüger hereingefallen

Amberg

Die Polizei rät dringend:

  • Überweisen Sie in keinem Fall auf telefonische Aufforderung Geld ins In- oder Ausland.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch die Drohung mit einem finanziellen Nachteil.
  • Geben Sie keine Informationen zu Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen oder ihren persönlichen Daten heraus.
  • Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück, sondern nur über Nummern, die Sie sich selbst herausgesucht haben.
  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Im Zweifel wenden Sie sich an den Polizeinotruf 110 oder den Beratungsdienst der Rentenversicherung unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/1000 4800.
  • Jeder kann Opfer eines Betruges werden – schützen Sie Ihr Vermögen.
  • Finden Sie eine Vertrauensperson, mit der Sie jederzeit über Geld sprechen können.
  • Reden Sie vor Geldtransaktionen mit Ihrer Vertrauensperson.
  • Machen Sie Angehörige und Bekannte, insbesondere ältere Menschen, auf diese Kriminalitätsform aufmerksam.
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