Tödliche Oberpfalz: Folter bis zum Tod

Oberpfalz
30.05.2022 - 09:00 Uhr

Eine 116 Zentimeter lange Holzlatte mit einer zwei Kilo schweren Eisenkugel, diente einem Trio als Mordwerkzeug. Zwei Tage lang folterte es damit einen Freund. Warum musste Martin sterben?

In Folge 20 von Tödliche Oberpfalz dreht sich alles um einen brutalen Foltermord.

„Martins Todeslatte“ – so zynisch benannte die damals 17-jährige Mandy das selbstgebaute Werkzeug, mit dem sie und ihre beiden Komplizen den damals 22-jährigen Martin bestialisch in einem Wald hingerichtet haben. Zwei Tage lang folterte das Trio den jungen Mann. Er musste sterben, weil…. Tja, warum? Einen genauen Grund gab es eigentlich nicht.

Das schreckliche Verbrechen wühlt auch hartgesottene Ermittler auf. Der damalige Leitende Oberstaatsanwalt in Hof, Dr. Ernst Tschanett, ist fassungslos wegen der "Brutalität, Grausamkeit und Gefühlskälte der Täter". Anklagevertreter Gerhard Heindl unterstreicht in seinem Plädoyer: "Selbst für jemanden, der lange Jahre bei der Justiz ist und denkt, er habe alles schon erlebt, ist die Brutalität der Tatausführung schier unglaublich."

Fehlte es an Empathie? Warum sind manche Menschen gefühlskalt? In Folge 20 des Podcasts "Tödliche Oberpfalz" spricht das Moderations-Trio mit Sebastian Sonntag. Der Amberger ist Psychologe und Psychotherapeut.

Hier findet ihr unseren Podcast "Tödliche Oberpfalz"

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Folge 19

Amberg16.05.2022
Info:

Opfer- und Täterschutz

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