01.12.2021 - 16:11 Uhr
AmbergOberpfalz

Jahresausstellung der Gruppe Amberger Künstler beginnt

So sieht das Cover des Ausstellungskatalogs aus.
von Externer BeitragProfil

Auch 2021 endet das Ausstellungsjahr in der Stadtgalerie Alte Feuerwache mit einer Gemeinschaftspräsentation der Gruppe Amberg Künstler (GAK) und Gästen. Dabei findet die Ausstellung laut einer Pressemitteilung diesmal ganz unter dem Zeichen der Corona-Pandemie statt. So musste nicht nur die für Donnerstag, 2. Dezember, geplante und schon vorher deutlich eingeschränkte Vernissage kurzfristig komplett abgesagt werden. Auch die Tatsache, dass sie erstmals unter einem Titel veranstaltet wird, sei wie so vieles der Pandemie geschuldet.

„Périgueux. Eine Ausstellung, die nicht stattfand“, so lautet das Motto dieser Jahresausstellung, das darauf verweist, dass es bereits im Sommer 2020 vorgesehen war, die Werke Amberger Künstlerinnen und Künstler in der französischen Partnerstadt zu zeigen. Da die Pandemie das aber verhindert hat, wird das Ereignis nun in Amberg nachgeholt. Und obwohl die Vernissage nicht stattfindet, ist es nach aktuellem Stand wenigstens möglich, die Stadtgalerie Alte Feuerwache zu den regulären Öffnungszeiten des Stadtmuseums aufzusuchen und die Exponate vor Ort zu besichtigen.

Aufgrund der momentanen Inzidenz ist dies jedoch nur unter Einhaltung der 2G-plus-Regel erlaubt. Damit haben nur Personen Zutritt, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich über einen aktuellen negativen Testnachweis per PCR oder Antigen verfügen. Eine Ausnahme bilden lediglich Kinder und Jugendliche unter zwölf Jahren und drei Monaten. Zudem wird es am Donnerstagabend, 2. Dezember, um 19.30 Uhr eine Videopremiere auf den Kanälen der Stadtgalerie (@stadtgalerie.alte.feuerwache) sowie dem Youtube-Kanal des Stadtmuseums geben, die Einblicke in die Ausstellung und den dazu erschienenen Katalog vermittelt.

Darüber hinaus plant das Museumsteam, in den nächsten Tagen einen virtuellen 3D-Rundgang zu erstellen, über den Interessierte ab Mitte kommender Woche dann auch von Zuhause aus eine Besichtigungstour durch die voraussichtlich bis 6. Januar nächsten Jahres dauernde Ausstellung unternehmen kann. Gezeigt werden die Werke der GAK-Mitglieder sowie der Gastkünstlerinnen und Gastkünstler, die für die Ausstellung in Périgueux geschaffen wurden. Beteiligte sind Raimund Drechsler, Johann B. Ferstl, Heini Hohl, Achim und Moritz Hüttner, Wilhelm Koch, Hans und Ulrike Lauter, Marion Mack, Michaela Peter, Helmut Rösel, Angela Steinkohl, Stefan Stock, Johann Sturcz, Berndt Trepesch, Marcus Trepesch, Hanna Regina Uber, Erika Wakayama und Manfred Wilhelm. Der Katalog „Périgueux. Eine Ausstellung, die nicht stattfand.“ kann zum Preis von sieben Euro in den Amberger Buchhandlungen, im Stadtmuseum oder beim A.K.T.-Kunstverein Amberg käuflich erworben werden.

 

 

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