25.11.2020 - 16:58 Uhr
AmbergOberpfalz

Kommentar zum Brand in Amberg: Mit Grundoptimismus den Wiederaufbau angehen

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Der materielle Schaden nach einem Großbrand in Amberg ist immens. Die Betroffenen versinken aber nicht in Selbstmitleid, sondern gehen mit Elan den Wiederaufbau an. Ein Kommentar von Christopher Dotzler.

Das Feuer, das in Amberg wütete, richtete einen Millionenschaden an.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil
Kommentar

Mag es am Oberpfälzer Gemüt liegen oder andere Gründe haben: Jedenfalls reagierten und reagieren alle Beteiligten rund um den Großbrand, der am Dienstag in Amberg wütete, besonnen und unaufgeregt. Dabei wäre jegliche Art von Wut und Niedergeschlagenheit mehr als verständlich.

Stattdessen packt etwa die Geschäftsführerin der teilweise abgebrannten Zimmerei schon wieder an. Von ihrem Telefon aus organisiert sie alles, damit die Arbeiten weiterlaufen. Auch der ehemalige Landrat Armin Nentwig beruft Teamsitzungen ein und hat mit Freunden und Familie in dem vom Feuer erfassten Geschäftsgebäude bereits die größten Schäden beseitigt.

Die Feuerwehrkräfte löschten nicht nur stundenlang, als die Flammen aus den Hallen loderten, sondern hielten auch noch lange nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, Wache, falls es erneut zu einem Brand kommen sollte.

So tragisch der Brand vor allem in materieller Hinsicht ist - die Beteiligten betonen, dass eines viel wichtiger ist: Weder Menschen noch Tiere sind zu Schaden gekommen. Mit dieser grundoptimistischen Einstellung gelingt auch diesmal der Aufbau wieder - so wie es schon vor über 30 Jahren der Fall war, als es an selber Stelle ebenfalls einen Großbrand gab.

Nach Großbrand in Amberg: Betroffene packen an

Amberg
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