18.11.2021 - 10:19 Uhr
AmbergOberpfalz

Leuchtende Einblicke in das „kreative“ Amberg

Eigentlich hätten bei der Vernissage „12 x Kreativ-Kultur“ in der Spitalkirche 12 Amberger Repräsentanten der Kultur- und Kreativwirtschaft als lebensgroße Pappfiguren die Besucher begrüßen sollen. Stattdessen gab es zwölf Georg Zunner.

Die Herren mit den Masken sind echt (von links): Bürgermeister Martin Preuß, Projektleiter Florian Gröninger und Kulturreferent Fabian Kern ) bei der Vernissage in der Spitalkirche mit zwei „Ausgaben“ von Architekt Georg Zunner.
von Gerd SpiesProfil

Die Panne mit dem zwölffachen Georg Zunner als Pappkamerad war das einzige Malheur bei der Auftaktveranstaltung von „KuK MAL“, einer Aktionsreihe der Kultur- und Kreativwirtschaft mit dem Ziel, auf sich aufmerksam zu machen. Weil an diesem Tag zufällig auch der Faschingsauftakt war, mutmaßte Bürgermeister Martin Preuß einen Faschingsscherz der beauftragten Nicht-Amberger (!) Druckerei bei diesem Fehler.

Sie hatte nicht die – wie bestellt – zwölf Repräsentanten der Amberger Kultur- und Kreativwirtschaft abgebildet, sondern zwölf Mal den Architekten Georg Zunner, den Vertreter des Architekturmarkts, einen der zwölf Teilbranchen von KuK. „Bis Dienstag wird der Fehler behoben, die Mannschaft komplett sein“, versprach Florian Gröninger, Projektleiter des EU-Projekts StimulART, unter dessen Regie dieses Pilotprojekt „KuK MAL“ gestartet wurde.

Drei Donnerstag der Kultur- und Kreativwirtschaft

Unter diesem Motto wollen sich nun an drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen an den drei Örtlichkeiten Spitalkirche, Ringtheater und Stadtlabor die 12 Teilbranchen der KuK vorstellen. „Hintergrund des Projekts ist die Überlegung, wie kann man Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar machen“, betonte Ambergs Kulturreferent Fabian Kern bei der Vernissage. Das Kulturreferat und das Kulturamt der Stadt unterstützen die KuK und das Projekt StimulART.

„Die räumliche Aufteilung kann man auch als Dreiklang sehen“, interpretierte der Kulturreferent die Lage der drei Ausstellungsorte in der Altstadt. Für die Besucher werde sich an allen Orten die Möglichkeit ergeben, die Ausstellung anzusehen, an Workshops teilzunehmen oder den Profis über die Schulter zu schauen.

Die weiteren Programmpunkte

Am heutigen Donnerstag stellen sich in der Spitalkirche die junge Kultur- und Kreativwirtschaft vor, im Stadtlabor geben Profis aus der Amberger KuK Einblicke in ihre Arbeit und sind im Ringtheater verschiedene Amberger Filmprojekte zu sehen . Am 25. November eröffnet das Amberger Kunstsymposium in der Spitalkirche eine Ausstellung, bevor anschließend im Ringtheater die Abschlussveranstaltung stattfindet. An allen Aktionstagen werden die drei Gebäude durch ein spektakuläres Lichtkonzept auch noch optisch in Szene gesetzt.

Hier geht es zum Programm

Amberg
Auftaktveranstaltung von „KuK MAL“ in der Spitalkirche mit Bürgermeister Martin Preuß und Kulturreferent Fabian Kern (rechts).

„Die räumliche Aufteilung kann man auch als Dreiklang sehen.“

Fabian Kern, Kulturreferent Stadt Amberg

Fabian Kern, Kulturreferent Stadt Amberg

 

 

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