04.07.2021 - 10:03 Uhr
BärnauOberpfalz

Corona-Pandemie bremst die Aktivitäten der Bärnauer Sänger

Der Einstieg in die Jahreshauptversammlung des MGV Bärnau begann nicht wie üblich mit einem Sängerspruch, sondern mit einem Essen, das die Wirtsleute aufgrund der 40-jährigen Treue der Sänger zum Stammlokal kredenzten.

Treue Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der Sänger geehrt. Im Bild (von links) Pfarrer Konrad Amschl, Manfred Walter (25 Jahre), Vorsitzender Herbert Ulrich und Konrad Fischer (40 Jahre).
von Externer BeitragProfil

Vorsitzender Herbert Ulrich bedankte sich nach der Begrüßung bei den Sängern für die Besuche der Singstunden und für die Treue zum Verein. Ein besonderer Dank galt den Sängerfrauen für die tatkräftige Hilfe bei der Durchführung von Festen und Veranstaltungen.

Ulrich bedauerte, dass zahlreiche Veranstaltungen der Corona-Pandemie zum Opfer fielen und das Vereinsleben fast vollständig zum Erliegen kam. Lobend erwähnte er das vorbildliche Engagement des Dirigenten Siegfried Kumeth, des Notenwarts Helmut Weiß, des Fahnenjunkers Engelbert Eckert sowie der gesamtem Vorstandschaft. Als Anerkennung erhielten sie kleine Geschenke. An die Wirtsleute überreichte er Blumen und Süßigkeiten, da sie die Sänger in den Singstunden bisweilen mit kleinen kulinarischen Zuwendungen überraschen.

Nach der Schweigeminute im Gedenken an die verstorbenen Sänger richtete Bürgermeister Stier seine Grußworte an die Sänger, in denen er sich für die musikalischen Beiträge bei den verschiedensten Veranstaltungern bedankte.

In seinem ausführlichen Bericht ließ Schriftführer Sigmund Schütz die Ereignisse des Jahres 2020 chronologisch Revue passieren. Er stellte zunächst fest, dass zahlreiche Veranstaltungen, Sängertreffen und Teilnahmen an kirchlichen und gesellschaftlichen Ereignissen wegen Corona nicht durchgeführt werden konnten, aktives Vereinsleben fand nur während der ersten drei Monate des Jahres statt. Dazu gehörte ein Treffen mit den Vertretern des Bärnauer Kultur- und Theatervereins, bei dem über die Mitwirkung der Sänger bei dem Stück "Ein Sommer voller Träume" beraten wurde. Das Schauspiel konnte dann nicht mehr aufgeführt werden. Als gesangliche und gesellschaftliche Höhepunkte des Jahres bezeichnete Schütz die "lustige Singstunde" sowie das "Wirtshaussingen", das gemeinsam mit der Gesangsgruppe des OWV Bärnau veranstaltet wurde. Die Besucher konnten hier unterhaltsame und gesellige Stunden verbringen.

Beim Bergfest und beim Volkstrauertag durfte nur die Fahnenabordnung teilnehmen, Gesang war nicht gestattet. Ebenso war es nicht erlaubt, Geburtstagsständchen für Jubilare zu singen. Um über weitere Maßnahmen in der Krise zu diskutieren, konnten Sängertreffen nur im kleinen Rahmen stattfinden. Die Gesamtzahl der Auftritte reduzierte sich wegen Corona von 79 auf 21 Zusammenkünfte. Zum Schluss seiner Ausführungen gab der Schriftführer einen Überblick über die Anzahl und die Altersstruktur der Mitglieder. Er bedauerte, dass die Anzahl der Sänger (24) ständig sinke und der Altersdurchschnitt (70,1 Jahre) steige.

Anschließend berichtete Kassier Norbert Dannhof detailliert über die Einnahmen und Ausgaben. Er hielt fest, dass sparsam gewirtschaftet wurde und eine geordnete finanzielle Lage vorherrsche. Die Kassen wurden zuvor von den Kassenprüfern Max Gmeiner und Otto Hültner sorgfältig geprüft, wobei sich keine Beanstandungen ergaben.

In seinem Vortrag listete Notenwart Helmut Weiß genau den Besuch der Singstunden auf und lobte dabei den regen Besuch der einzelnen Stimmlagen. Beim letzten Tagungspunkt standen Ehrungen verdienter Sänger auf dem Programm. Für 25 Jahre aktives Singen im Chor wurde Manfred Walter und für 40 Jahre aktives Singen im Chor Konrad Fischer ausgezeichnet, zudem wurde er satzungsgemäß zum Ehrenmitglied ernannt. Aus den Händen der Vorsitzenden Herbert Ulrich und Steffen Braunert erhielten sie die Urkunden und Ehrennadeln des Fränkischen Sängerbundes. Kurt Weiß wird zu einem späteren Zeitpunkt für 10 Jahre aktives Singen geehrt.

 

 

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