18.11.2020 - 12:51 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Urnenwand lässt Friedhofskosten in Erbendorf steigen

Alles wird teurer, auch die Gebühren auf dem Gottesacker in Erbendorf. Die Stadträte stimmen in ihrer Sitzung einer "Anpassung" zu.

Die Friedhofsgebühren steigen. Grund sind die Kosten für die Urnenwand auf dem Erbendorfer Gottesacker.
von Jochen NeumannProfil

Bürgermeister Johannes Reger informierte, dass die Friedhofsgebühren letztmals zum 1. Januar 2020 der Kostenentwicklung entsprachen. „Die Erweiterung der Urnenwand, die im Oktober ihrer Bestimmung übergeben werden konnte, macht eine außerplanmäßige Überprüfung der Gebühren notwendig.“ Einstimmig beschloss der Stadtrat: Grabgebühr pro Jahr für Reihengräber 18 Euro (bisher 15,50 Euro), für Reihengräber für Kinder bis zum 6. Lebensjahr 12 Euro (10 Euro), für Wahlgrabstätten einstellig 23,50 Euro (20,50 Euro), für Wahlgrabstätten zweistellig 42,50 Euro (37 Euro) und Urnennischen 100 Euro (95 Euro).

Die Gebühren für die Benutzung des Leichenhauses samt Aufbahrungsraum werden wie folgt festgesetzt: bei Verstorbenen über 12 Jahre 139 Euro (bisher 133 Euro), bei Verstorbenen unter 12 Jahren 41 Euro (39 Euro), bei bei Fehlgeburten, Totgeburten und Kindern unter 3 Jahren 31 Euro (29 Euro) und bei einer Urne (31 Euro).

Die entsprechend beschlossene Friedhofssatzung tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Bürgermeister Reger merkte an, dass eine neue Bedarfsberechnung zum 1. Januar 2023 vorgesehen sei. „Der Friedhof soll ein Ort sein, auf dem man sich wohlfühlen und seiner Verstorbenen gedenken kann“, stellte SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Reis fest. Deshalb halte die SPD-Fraktion die Gebührenanpassung für notwendig.

Neue Wege im Erbendorfer Stadtrat

Erbendorf
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