24.09.2021 - 15:28 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Wohnhaus, Werbung, Wintergarten

In der Erbendorfer Stadtratssitzung informierte Bürgermeister Johannes Reger über insgesamt fünf private Bauvorhaben.

In der Erbendorfer Stadtratssitzung standen Bauanträge auf der Tagesordnung.
von Werner RoblProfil

Tagesordnungspunkt 3 der Erbendorfer Stadtratssitzung trug die Überschrift: „Im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelter Bauantrag.“ In den näheren Blickwinkel geriet das Baugebiet „Naabhöhe“: Auf einem der aktuell noch unbebauten Grundstücke möchte ein Ehepaar ein neues Wohnhaus und eine Doppelgarage errichten. Bürgermeister Johannes Reger ließ anklingen, dass der Planentwurf mit den Festsetzungen des davon betroffenen Bebauungsplanes „Naabhöhe“ übereinstimme. „Die Erschließung ist gesichert“, informierte das Erbendorfer Stadtoberhaupt. Unter dem Stichwort „förmliche Freistellung“ verwies Reger auf den Paragrafen 58, Absatz 1, der Bayerischen Bauordnung, ferner - in dieser Sache - auch auf den Stadtratsbeschluss mit der Nummer 174 vom 20. Juni 1994: Der Regelung folgend wurde von Seiten der Verwaltung daher festgestellt, dass für den Bauantrag der Eheleute aus Erbendorf kein Genehmigungsverfahren notwendig ist. Aus diesem Grund entfiel auch die Abstimmung im Stadtrat.

Als „einfaches Geschäft der laufenden Verwaltung“ kommentierte Bürgermeister Reger vier weitere Bauanträge. Hier lautete die Tagesordnungsüberschrift: „Im Verwaltungsweg behandelte Bauanträge“. „Diese wurden bereits abgearbeitet und zur Verbescheidung an das Landratsamt Tirschenreuth weitergeleitet“, erklärte der Bürgermeister. Im Folgenden handelte es sich dabei um den Antrag einer Erbendorferin für die Errichtung und Anbringung einer Werbeanlage in Modulbauweise am Kaiserberg. Zudem behandelt wurde laut Reger eine sogenannte „Beseitigungsanzeige“ für den Abriss einer Scheune an der Jahnstraße im Unteren Markt. Als nächsten Punkt informierte der Vorsitzende über einen Antrag für die geplante Errichtung eines Wintergartens an der Mühlgasse.

Der letzte von der Stadtverwaltung abgearbeitete Punkt, über den Reger die Stadträte informieren wollte, war ein Antrag auf eine isolierte Befreiung für die Errichtung eines Carports. Ins Nebengebäude mit einbinden möchten die Antragsteller – ein Ehepaar aus Erbendorf – einen Unterstellplatz für Mülltonnen. Das geplante Objekt soll an der Karl-Günther-Straße im Stadtgebiet verwirklicht werden. Jeweils darüber abzustimmen brauchten die Stadträte auch in den vier letztgenannten Fällen nicht.

Das Erbendorfer Freibad soll saniert werden

Erbendorf

„Diese wurden bereits abgearbeitet und zur Verbescheidung an das Landratsamt Tirschenreuth weitergeleitet.“

Bürgermeister Johannes Reger über vier Bauanträge

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