06.08.2020 - 14:10 Uhr
EslarnOberpfalz

Gepflegtes Wildgehege

Das Wildgehege des Marktes Eslarn erstrahlt in neuem Glanz. Mit rund 37.000 Euro hat der Markt Eslarn viel Geld in die Hand genommen, um es als Einmaligkeit in der Region wieder attraktiv für die Besucher zu machen. Dies ist gut gelungen.

Staatsforsten-Chef Reinhard Neft (von links), stellvertretender Forstbetriebsleiter Ingo Greim, Teamleiter Markus Kraus, Revierleiter Rudolf Stadler und Forstbetriebsleiter Stefan Bösl sowie Bürgermeister Reiner Gäbl loben bei der Besichtigung des umgebauten Wildgeheges die "hervorragende Zusammenarbeit" der Beteiligten.
von Walter BeyerleinProfil

Wesentlich beigetragen zur Neugestaltung des Wildgeheges hat die Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten. Bei einem gemeinsamen Besuch am Mittwochnachmittag stellten Bürgermeister Reiner Gäbl und der Vorstandschef der Bayerischen Staatsforsten, Reinhard Neft, dieses Zusammenwirken besonders heraus.

Nach einem kurzen Spaziergang zum Gehege hob Gäbl das Interesse des Marktes Eslarn hervor, bemüht gewesen zu sein, das Wildgehege mit dem „in die Jahre“ gekommenen Zaun zu erhalten. Das Wildgehege sei ein Besuchermagnet, die Besucher kommen aus der gesamten Region, aber auch aus der angrenzenden Republik Tschechien, sagte der Bürgermeister.

Wichtig für den Markt aber sei auch gewesen, den Besuch des Wildparks kostenlos zu ermöglichen. „Wir wollten nie daran etwas verdienen, wir lassen vielmehr den Park etwas kosten“, machte Eslarns Marktoberhaupt deutlich. In der gemeinsamen Aktion des Marktes mit den Bayerischen Staatsforsten sei mit dem neuen Zaun etwas Einmaliges geschaffen worden, betonte Gäbl und dankte allen Mitarbeitern der Staatsforsten für dieses Zusammenwirken. Der Markt Eslarn habe knapp 37.000 Euro investiert, der damit errichtete Zaun halte aber – aufgrund seiner Bauweise – „die nächsten Jahrzehnte“. Und im Bedarfsfall könnten die großen Holzpfeiler problemlos ausgetauscht werden, weil sie in den Halterungen festgeschraubt wurden.

Eine weitere Attraktion im Wildpark

Eslarn

Mitgewirkt hat dabei auch der Maschinenring, dessen Anteil an den Gesamtkosten rund 29.700 Euro betrug. Jetzt führe ein Erlebnisparcours um das Gehege, dazu werden Informationen angeboten, in Ergänzung mit dem Aussichtsturm am Stückberg. Den Besuchern, besonders den Familien werde ein echtes Erlebnis geboten, sagte der Bürgermeister. Der Tierbestand mit Rotwild, Schwarzwild und Mufflons sei ausreichend, zumal der Eindruck eines Zoos vermieden werden solle, meinte Gäbl. „Wir sehen das als Bereicherung für die Region“.

Vorstandsvorsitzender Reinhard Neft betonte, dass gerade in der Coronazeit derartige Wildparks „in“ seien. Die Bayerischen Staatsforsten sehen sich hier natürlich verwurzelt, deshalb sei auch dieses Projekt mit dem Markt Eslarn gerne umgesetzt worden. „Unsere Aufgabe ist nicht nur den Wald zu pflegen, das Holz zu nutzen, sondern den Wald auch als Erholungsraum anzubieten und zu gestalten“, beschrieb der Vorstandschef die Aufgabe der Bayerischen Staatsforsten. Laut Reinhard Neft tragen diese Projekte auch dazu bei, bei der Bevölkerung Akzeptanz für die Arbeit im Wald zu erzielen. Der sichtbare vermehrte Besuch des Wildgeheges sei ein Zeichen, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Betriebsleiter Stefan Bösl ergänzte, dass auch der Waldspielplatz neben dem Wildgehege großes Interesse finde. Mit dem Wildgehege habe der Markt in der Region ein echtes „Alleinstellungsmerkmal“.

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