05.10.2021 - 15:24 Uhr
FreihungOberpfalz

Zu 19 Einsätzen ausgerückt: Feuerwehr Freihung zieht Bilanz

Mit entsprechendem Abstand aber dennoch erfreulich gut besucht war die Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus Freihung.
von Christina RabensteinProfil

Inzwischen ist die Pandemie abgeflaut, doch im Jahr 2020 hat das Vereinsleben auch bei der Feuerwehr Freihung massiv unter Corona gelitten. Wie sehr, das haben die Berichte über das vergangene Jahr von Vorsitzenden, Kommandanten, Kassier und Jugendwart bei der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus der Wehr gezeigt.

Die versammelten Mitglieder gedachten zunächst in einer Schweigeminute der verstorbenen Kameraden Josef Gredler, Manfred Krones und Josef Apfelbacher. Anschließend führte Vorsitzender Günther Ernst durch die Tagesordnung und blickte auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins zurück, welche zu Beginn des Jahres noch fest eingeplant gewesen waren – letztendlich wurde nur die Jahreshauptversammlung abgehalten.

Auch Kommandant Andreas Luber sprach von nun fast zwei schwierigen Coronajahren. Der Übungsdienst sei stark eingeschränkt gewesen und und habe teilweise sogar ganz eingestellt werden müssen, um keine Infektionen zu bekommen und so die Einsatzbereitschaft der Wehr zu erhalten. Positiv sei, dass die Freihunger Feuerwehrler nur zu 19 Einsätzen ausrücken mussten.

Patienten reanimiert

Luber hat besonders die drei Einsätze hervorgehoben, bei denen die Patienten reanimiert werden mussten. Dies zeige wie wichtig die Erste-Hilfe-Ausbildung im Übungsplan sei. Der Kommandant bedankte sich für seine Wiederwahl und zählte die wichtigsten Beschaffungen der letzte Jahre auf, darunter das Schnelleinsatzzelt und das neue Mehrzweckfahrzeug. Dankesworte sprach er den großzügigen Spendern, der Gemeinde, seinem Führungsteam, Günther Ernst mit dem Feuerwehrverein und natürlich alle aktiven Dienstleistenden aus.

Kassier Martin Koppmann legte den Kassenbericht vor. Die einwandfreie Kassenführung bestätigten die Prüfer Manfred Göttlinger und Josef Amann, was zur Entlastung der Vorstandschaft führte.

Training für die Jugendspange

Erfreuliches konnte der neue Jugendwart Richard Pröm berichten. 15 Anwärter gehören der Jugendfeuerwehr aktuell an. Johannes Göttlinger ist in die aktive Wehr übergetreten. Zu Ostern machte die Jugendfeuerwehr den Kindern im Alter bis zehn Jahren im Schutzbereich eine Freude und verteilte Osterpäckchen.

Seit Juli wird wieder aktiv geübt, auch auf die Abnahme der bayerischen Jugendspange hin, welche im Oktober stattfinden soll. Anfang September machten sich die Jugendmitglieder mit ihren Betreuern, Ronja Krauß und Johannes Göttlinger und den Jugendwarten Richard Pröm und Martin Böhm, einen schönen Nachmittag im Indoor-Kletterwald Pottenstein. Am Abend habe die Wahl des Jugendsprechers statt. Zehn Stimmberechtigte wählten Jan Häusler zu ihrem Vertreter. Stellvertreter wurde Marvin Lohr.

Bereitschaft "rund um die Uhr"

Vera Häusler und Melissa Pröm haben nun die Kasse inne, deren Arbeit von den Kassenprüfern Ulrike Rösch und Maximilian Kohl geprüft wird.

Für die ehrenamtlichen Leistungen gab es viel Lob von Bürgermeister Uwe König. Die Feuerwehr sei die Pflichtaufgabe der Marktgemeinde, daher dankte er allen, die sich einbringen um diese Pflichtaufgabe zu erfüllen. Kreisbrandrat Fredi Weiß habe gesehen wie schwierig, bis hin zu verrückt es bei Einsätzen während den strengen Coronamaßnahmen zuging. Er bedankte sich, dass die Kameradinnen und Kameraden trotz alledem die Bereitschaft rund um die Uhr aufrechterhalten haben.

Die Ehrungen für langjährige Treue zum Verein werden am 30. Oktober beim Kameradschaftsabend im Feuerwehrgerätehaus nachgeholt. Vorsitzender Ernst dankte dem Vorstandsgremium und allen, die stets da seien, wenn sie gebraucht werden.

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