Behörden sagen Nein zur Dorfkirwa in Großenfalz

Das Hygienekonzept mit Corona-Schnellteststation und Essen to go reicht den Verantwortlichen nicht aus.

Ein weiteres Jahr müssen die Großenfalzer auf ihre Dorfkirwa und den Baum verzichten.
von Anton FenkProfil

Es ist amtlich: Am Wochenende wird es keine Dorfkirwa in Großenfalz geben. Bis vor einigen Tagen keimte noch Hoffnung auf ein abgespecktes Fest zum Start des Kirwa-Reigens in Sulzbach-Rosenberg. Jetzt gab Kirwa-Sprecher Timo Rubenbauer den erneuten Ausfall bekannt.

Schon im Vorjahr hatte die Corona-Pandemie die Fünf-Jahr-Feier der Dorfkirwa verhindert. Heuer sollte sie nachgeholt werden mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept samt Schnellteststation und Essen zum Abholen, für das Kirwawirt Reinhard Kohl ein eigenes Konzept auf die Beine gestellt hatte. Doch von den Behörden kam dazu ein klares Nein. "Für viele sehr enttäuschend und nicht nachvollziehbar, können doch Biergärten und Außengastronomie öffnen", kommentiert Rubenbauer die Entscheidung.

Nun wird erneut gehofft, dass 2022 der Kirwabaum weithin die Großenfalzer Dorfkirwa verkünden darf. Wenn es überhaupt Profiteure der langen Pause gibt, dann sind das Sabrina Tillmann und Julian Pilhofer. Mit ihrer nun drei Jahre anhaltenden Regentschaft dürfte ihnen die Würde des Rekord-Oberkirwapaars schwer zu nehmen sein.

Erinnerungen an die bisher letzte Dorfkirwa

Großenfalz bei Sulzbach-Rosenberg

 

 

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