Ein hoher Zaun alleine reicht nicht für den Herdenschutz

Wie können Hegetiere besser geschützt werden? Darum geht es bei einem Treffen der Hegehalter aus der gesamten Oberpfalz in Gütenland.

Adolf Greiner und Andreas Kosel (von links) informierten die Hegelhalter über Maßnahmen zum Schutz ihrer Tiere.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Der Wolf ist streng geschützt. Sehr zum Leidwesen der Hegehalter, die um ihre Schafe, Ziegen und landwirtschaftlichen Wildtiere fürchten. Vor dem Wolf hat Adolf Greiner keine Angst. Eher schon von Hirschen in freier Wildbahn, die sich seinem Gehege am Panorama-Hotel in Gütenland nähern.

Die Familie Greiner hält seit 1997 Damwild zur Direktvermarktung. Am Freitag trafen sich in Gütenland Hegehalter aus der gesamten Oberpfalz, um sich Tipps zum Schutz der Hegetiere zu holen. Das zwei Hektar große Weidegebiet schützt Adolf Greiner mit einem zwei Meter hohen Zaun. „Das reicht aber nicht“, erfuhren die Teilnehmer von Andreas Kosel. Der Fachberater für Schaf-, Ziegen- und landwirtschaftliche Wildtierhaltung am Amt für Landwirtschaft in Schwandorf empfiehlt als weitere Schutzmaßnahmen Elektrolitzen, einen Untergrabschutz und eine Zaunschürze.

„Für die Schutzmaßnahmen gibt es eine Förderung“, betont der Fachberater. Der Staat zahle auch eine Entschädigung, sollte der Wolf trotz der Vorkehrungen einen Schaden anrichten.

Landwirte fordern einen besseren Schutz für ihre Weidetiere

Schwandorf

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.