12.05.2021 - 11:21 Uhr
HohenburgOberpfalz

Hohenburger Brandhaus nun gesichert, Straßensperrung aufgehoben

Eine gute Nachricht: Der Hohenburger Marktplatz ist nun wieder frei befahrbar. Fast ein Jahr lang war dort die Straße gesperrt. Der Grund für diese Einschränkung: der freistehende Giebel an einem der Brandhäuser war ungesichert.

Nach fast einem Jahr wird rechtzeitig zum Vatertag am Marktplatz in Hohenburg die Straßenabsperrung abgebaut. Damit ist auch die Umleitung des Verkehrs der Staatsstraße 2235 über die Vorplätze der Häuser passé. Bürgermeister Florian Junkes (Zweiter von rechts) räumt zusammen mit Bauhofmitarbeitern die Absperrung weg.
von Paul BöhmProfil

Bürgermeister Florian Junkes zeigt sich zufrieden, dass dieser Engpass im Marktkern zurück gebaut werden konnte. Fast ein Jahr war der gesamte Verkehr der Staatsstraße 2235 über die Vorplätze der Häuser am Marktplatz gelaufen. „Dieser Zustand strapazierte die Geduld der Hohenburger und stieß letztendlich nicht auf Bürgersinn, sondern auf Unverständnis“, stellt Bürgermeister Florian Junkes fest. „Doch jetzt ist diese Sache vorerst einmal abgeschlossen“, zeigt er sich erleichtert. Denn der zum Marktplatz ausgerichtete Giebel des Brand-Anwesens Marktplatz 20 ist nun gesichert. "Die Ergänzungen einer Baustellennotiz sind umgesetzt, und das Notdach wird in den nächsten Tagen erstellt", heißt es in dem Schreiben, das dem Bürgermeister jetzt auf dem Tisch liegt.

"Aller guten Dinge sind drei" – dieses altbekanntes Sprichwort zitiert Junkes, als er die Situation in Hohenburg beschreibt. Denn nach der Freigabe der oberen Lauterachbrücke im Verlauf der Staatsstraße und der Felssicherung zwischen Hohenburg und Allersburg habe nun die halbseitige Straßensperre bei den drei Brandhäusern in Hohenburg abgebaut werden können. „Darauf haben wir lange warten müssen“, sagt er erleichtert. In den vergangenen Monaten sei die Brandgeschichte im Zentrum Hohenburgs fast täglich debattiert worden. Bürger hätten ihn immer wieder deswegen angerufen. Und auch beim Gang durch den Markt habe er immer wieder teils verärgerte Äußerungen anhören müssen.

Es war ein langes Hin und Her, bis die geforderte Standsicherheit des Giebels am Brandobjekt Marktplatz 20 umgesetzt war. Entsprechende Fristen von Behörden wie Gemeinde und Landratsamt waren schon Ende März verstrichen. Doch jetzt hat sich alles doch noch zum Guten gewendet. Der Marktgemeinde liegt nämlich nun die Bestätigung eines Ingenieurbüros vor, dass der freistehende Giebel des Brandobjekts wieder standsicher und die Einsturzgefahr damit gebannt sei. „Daraufhin haben wir sofort mit dem Abbau der Absperrung begonnen und die Ampelanlage ausgeschaltet, das ist klar“, sagt der Rathauschef.

Rückblickend stellt Florian Junkes fest: „Es war schon eine harte Zeit für die Hohenburger, dass direkt vor dem Eingang zum Rathaus, zum Marktladen und zu Wohnhäusern der gesamte Durchgangsverkehr gelaufen ist." In den vergangenen zwei Wochen sei noch weiterer Lkw-Verkehr hinzugekommen, weil die neue Lauterachbrücke wieder geöffnet worden sei. Nun seien alle froh, dass die Umleitung über die Vorplätze der Häuser am Marktplatz erst einmal vorüber sei, auch wenn mit der Sanierung der drei Brandhäuser noch nicht begonnen wurde.

„Dieser Zustand strapazierte die Geduld der Hohenburger und stieß letztendlich nicht auf Bürgersinn, sondern auf Unverständnis.“

Florian Junkes, Bürgermeister von Hohenburg

Ungesichertes Brandhaus sorgt bei Hohenburgern für Verärgerung

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