24.11.2020 - 12:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Frauenbund unterstützt Pfarrcaritas und Caritas-Krankenpflegestation in Kemnath

Stadtpfarrer Thomas Kraus (links) und Petra Rauseo (Zweite von links) bedankten sich bei Rita Ponnath für die Spende des Katholischen Frauenbundes. Bei dieser Spendenübergabe waren auch die Frauenbundmitglieder Regina Frank, Waltraud Erhard, Monika Schreyer-Herr, Maria Drechsler und Agnes Emerig dabei (von rechts).
von Josef ZaglmannProfil

Über eine unerwartete Spende des Katholischen Frauenbundes Kemnath durften sich Stadtpfarrer Thomas Kraus für die Pfarr-Caritas und Petra Rauseo für die Caritas Krankenpflegestation der Katholischen Kirchenstiftung Kemnath freuen. Beide durften jeweils 400 Euro in Empfang nehmen.

Die Pflegedienstleiterin der Kemnather Krankenpflegestation will das Geld für die Mehraufwendungen für bedürftige Patienten in der Coronazeit verwenden, der Geistliche zur Hilfe von Pfarrangehörigen in Not.

„Das Geld stammt von der Verkaufsaktion der Kräuterbuschen und Kräuterkränze des Frauenbundes beim Patrozinium am 15. August“, gab Rita Ponnath bekannt.

Pfarrer Kraus unterstrich die besondere Symbolkraft der Spendenübergabe am Fest der heiligen Elisabeth von Thüringen und erklärte, warum diese so gut zum Leben dieser Heiligen passt: In der Legende vom Rosenwunder werde die Mildtätigkeit und Heiligkeit der heiligen Elisabeth von Thüringen und ihre Zuwendung zu den Armen und zur Armut ausgeschmückt.

Als Elisabeth eines Tages in die Stadt geht, um den Armen Brot zu geben, obwohl gerade dies ihr unter Strafe verboten ist, trifft sie ihren Ehemann, der ihre Barmherzigkeit nicht gutheißt und ihr eine Falle stellen will. Auf die Frage, was sie in dem Korb habe, den sie bei sich trägt, antwortet Elisabeth, es seien Rosen im Korb. Ihr Mann bittet sie, das Tuch zu heben, um die wunderbaren Rosen sehen zu können. Widerwillig hebt Elisabeth das Tuch, und im Korb sieht er nur Rosen.

Auf diese Legende gehen zahlreiche bildliche Darstellungen Elisabeths zurück. In der Kunst wird sie häufig mit einem Korb voller Rosen dargestellt. Mit der Heiligsprechung im Jahr 1235 wurde das Leben der Landesfürstin zur Legende und zum Symbol für selbstlose Liebe zu Armen und Kranken.

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