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21.01.2022 - 11:36 Uhr
MitterteichOberpfalz

Schott: Wo Zukunft ein Versprechen ist

Ausbildung beim Weltmarktführer: regional verwurzelt bietet SCHOTT feste Perspektiven

Glas aus der Oberpfalz: 140 Jahre schon brennen die Mitterteicher Glasöfen und seit über 90 Jahren ist das Stiftungsunternehmen SCHOTT hier zu Hause. Mitterteich ist in dieser Zeit zur Glasstadt geworden und wird es noch lange bleiben, denn bei SCHOTT laufen die Geschäfte gut.

Mit Rohrglas gegen Corona

In Mitterteich entsteht in erster Linie Rohrglas, also: Rohre aus Glas. An keinem anderen Ort der Welt wird mehr davon hergestellt. Das Glasrohr aus der Oberpfalz wird beispielsweise zu Milliarden von Impffläschchen gegen Corona verarbeitet. 1.350 Menschen arbeiten im Mitterteicher Werk, oft schon seit der Ausbildung.

Klimatisierte Räume

Rustikal und allerorts feuerheiß ist die Glasindustrie längst nicht mehr. Verfahrensmechaniker für Glastechnik arbeiten in klimatisierten Räumen, ebenso haben Maschinen- und Anlagenführer ihr jeweils eigenes klimatisiertes Häuschen und auch im vielstöckigen Bürogebäude muss niemand mehr Ruß aus den Kaminen fürchten.

High-Tech und Handwerk

Stattdessen stehen High-Tech und Künstliche Intelligenz, präzise Analyse sowie handwerkliches Geschick im Fokus. SCHOTT ist in der Glasbranche Nachhaltigkeitsmarktführer, bis 2030 wird der Konzern mit seinen 17.400 weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern klimaneutral Glas schmelzen – als erster Glaskonzern überhaupt.

Spannende Zeiten

Die Zeiten im Traditionsgeschäft Glas könnten also kaum spannender sein. Ein Risiko ist trotzdem nicht zu fürchten, weil SCHOTT als Zulieferer der Pharmabranche zuverlässige und langfristige Partnerschaften pflegt. SCHOTT kann Auszubildenden deshalb starke Versprechen geben: überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, Kostenübernahme für den Pkw-Führerschein, eine Übernahmegarantie nach dem Gesellenbrief und enorme Aufstiegs- und Karrierechancen lokal wie international.

SCHOTT ist in der Glasbranche Nachhaltigkeitsmarktführer, bis 2030 wird der Konzern klimaneutral

Glas schmelzen.





Die SCHOTT AG: Ein innovatives Stiftungsunternehmen – mit weltweit 17.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Ein Lehrjahr für den guten Zweck

Gemeinsam mehr erreichen – dafür steht die Ausbildung bei SCHOTT. 57 junge Menschen gehen beim Mitterteicher Glasgiganten gerade zusammen ihren Weg ins Berufsleben. Teamwork als zentrale Idee bedeutet bei SCHOTT vor allem: gemeinsame Zeit verbringen, sei es bei der sommerlichen Kanutour, gemeinsam am selbstgebauten Leberkaas-Ofen in der Lehrwerkstatt oder eben gemeinsam ein soziales Projekt umsetzen, vom ersten Einfall bis zur Spendenübergabe.

Das Konzept dahinter hat SCHOTT fest in die Ausbildung integriert: Azubis sollen sich bei SCHOTT kollektiv ein neues Produkt ausdenken. Lisa Kollarik, drittes Lehrjahr Kauffrau für Büromanagement, hat das aktuelle Projekt mitgestaltet: "Wir konnten machen was wir wollen – wichtig war nur, dass alle an Bord sind; von den Schlosser-Lehrlingen bis zu den Bürokaufleuten. In diesem Jahr haben wir uns ausgedacht, kleine Deko-Weihnachtsbäume aus Metall und nachhaltige Adventskränze zu produzieren." Von der ersten Skizze bis zur Vermarktung haben die Auszubildenden alles organisiert. Natürlich helfen die Ausbilderinnen und Ausbilder stets mit, wenn es mal hakt.

Nach langer Vorbereitung sind die Weihnachtsartikel aus der Lehrwerkstatt dann im Advent an die Belegschaft verkauft worden. Ergebnis: Gut 3.500 Euro. "SCHOTT spendet pro Jahr ca. 30.000 Euro aus der Konzernkasse für Aktionen und Vereine hier in der Region und diesen Ansatz wollen auch wir Auszubildende unterstützen", erklärt Kollarik. Der Stiftland Sternenkinder e.V. mit Sitz in Mitterteich hat das Geld bekommen. "Ich war völlig platt von der Summe, die die SCHOTT-Auszubildenden uns da geschenkt haben", bedankt sich Beatrix Kempf, Vorsitzende der Stiftland Sternenkinder. "Mit 3.500 Euro können wir ein Jahr lang unsere Fahrkosten ausgleichen. Das hilft unglaublich!"

Der Verein betreut aktuell Familien zwischen Oberviechtach und Selb. Alle diese Familien haben besondere Kinder, deren oft viel zu kurzes Leben viel Aufmerksamkeit erfordert. Der Verein Stiftland Sternenkinder unterstützt bei der Betreuung, auch von Geschwisterkindern, hilft mit Kontakten zu Rehaeinrichtungen oder greift finanziell unter die Arme, wenn es eng wird – "es geht uns darum eine Betreuungslücke zu schließen, die eine systematisch fehlende Struktur in der Kinderkrankenbetreuung in unserem Land mit sich bringt. Bei uns im Verein engagieren sich ehrenamtlich Krankenpflegerinnen und Kinderkrankenschwestern und helfen unkompliziert, professionell und kostenlos so lange es eben Hilfe braucht." SCHOTT-Ausbildungsleiterin Anja Thoma und Personalleiter Carsten Heine meinen unisono: "Wir sind unheimlich stolz auf unsere Azubis! Es berührt uns aufrichtig, dass sich unsere jungen SCHOTTianerinnen und SCHOTTianer für den sozialen Zweck einsetzen."

 
 

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