17.10.2021 - 11:46 Uhr
Muckenthal bei WiesauOberpfalz

Daniel Hechtl leitet weiterhin den Fischereiverein Wiesau

Daniel Hechtl (Dritter von links) bleibt Vorsitzender des Fischereivereins Wiesau. Vertreten wird er von Matthias Zwerenz (Vierter von links). Unterstützt wird die Vereinsspitze von einem Gremium, das aus erfahrenden Anglern und Vereinsmitgliedern gebildet wurde.
von Werner RoblProfil

Beim 1976 gegründeten Fischereiverein Wiesau laufen die Fäden auch künftig bei Daniel Hechtl, dem wiedergewählten Vorsitzenden, zusammen. Zweiter Vorsitzender ist Matthias Zwerenz. Schriftführer ist Christian Gebhard, Schatzmeister ist Richard Herold, Gewässerwart ist Manuel Tehlen, Organisationsleiter ist Patrick Oppl, Aufseher-Obmann ist Carsten Seebauer, Jugendwart ist Philipp Schicker. Den Ehrenrat bilden Hubert Höfer und Wolfgang Stock (Vertreter sind Toni Dutz und Gerhard Brandl), Kassenprüfer sind Michael Meißner, Gerhard Brandl und Steffen Reitberger.

"Der Absatz boomt", zog Daniel Hechtl erfreulich Bilanz zum Verkauf von Tages- und Wochen-Angelkarten. Die steigende Beliebtheit des Angelns an einem Gewässerufer sei wohl auch den zuletzt sehr eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten zu verdanken, mutmaßte der Vorsitzende in der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Wiesau im Vereinslokal Gleißner in Muckenthal.

Beim Totengedenken erinnerte man besonders an das im November vorigen Jahres verstorbene Vereinsmitglied Konrad Sailer, der früher auch Wasserwart der Marktgemeinde Wiesau war. "Er war der Motor an den Waldseen und am Troiteich", betonte Vorsitzender Hechtl nach der Schweigeminute.

Für einen großen Wurf sorgte die zurückliegende Zwei-Tage-Aktion "Steckerlfisch to go", die der Verein als Alternative zum abgesagten Fischerfest im Juni auf die Beine stellte. Ein Thema war auch der Leih-Grill (Wert rund 1200 Euro). Für dessen Nutzung wurde eine Mietgebühr von 70 Euro eingeführt. "Sorgfalt Mangelware", rechtfertigte der Vereinschef die getroffene Entscheidung für das künftige Entgelt, das der Vereinskasse zugutekommt. Ein Augenmerk fiel zudem auf das Fischerfest 2022: Wenn auch unter Vorbehalt, so könnte die beliebte Veranstaltung am Nordufer der Kipp an den Schönhaider Waldseen im Terminkalender auftauchen. Hechtl forderte aber, dass sich genügend Leute bereit erklären, dafür einen Beitrag zu leisten. "Eine Stunde wird wohl jeder einmal Zeit haben, um mitzuarbeiten."

Ins Blickfeld rückte Hechtl die noch ausstehenden Ehrungen. Als neuen Termin fasst die Vereinsspitze den 23. Oktober ins Auge. Eine besondere Würdigung wurde bereits in die Jahreshauptversammlung eingebunden. Für seine Verdienste um den Fischereiverein Wiesau wurde Günther Brosch zum Ehrenmitglied ernannt. Die Urkunde überreichte Daniel Hechtl.

Schatzmeister Richard Herold erklärte: "Es wäre schön, wenn sich der Mitgliederstand weiter positiv entwickeln würde." Derzeit hat der Fischereiverein rund 200 Mitglieder. Gewässerwart Manuel Tehlen informierte: "Die Wasserwerte sind konstant und stabil." Die Ausgaben für den Fischbesatz bezifferte er auf rund 5900 Euro im Jahr 2020 und rund 4800 Euro im Jahr zuvor. Jugendwart Philipp Schicker warb um Verständnis für seinen "mageren" Bericht in einem "schwierigen Jahr". Schicker ergänzte: "Einige Jugendliche mussten ins Erwachsenenlager umziehen."

Thematisiert wurde auch die Pflege der Landschaft und der vom Fischereiverein genutzten Gewässer. Fazit: Auf die Vereinsmitglieder wartet viel Arbeit. Unter anderem muss ein Steg erneuert werden. Ferner müssen einige Bäume aus dem Wasser gezogen werden. Auch gilt es, das Vereinsheim auf Vordermann zu bringen. "Da geht's überall nass rein", war zu hören.

Für seine Verdienste um den Fischereiverein Wiesau wurde Günther Brosch zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzender Daniel Hechtl (links) und Zweiter Vorsitzender Matthias Zwerenz (rechts) gratulierten.

 

 

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