18.10.2021 - 16:13 Uhr
Neudorf/Luhe-WildenauOberpfalz

Antonia und Simon regieren seit dem Baumaustanzen in Neudorf

Seit 2019 wurde in Neudorf keine Kirwa mehr gefeiert. Unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen war das nun wieder möglich. Nachdem man am Samstag den Kirwabaum aufgestellt hatte, wurde der am Sonntag ausgetanzt.

von Hans MeißnerProfil

Nach einem Jahr Pause ging es für die Neudorfer Jugend wieder ans organisieren der Kirwa. Ohne Kirwatanz und der anschließenden Feier nach dem Baumaustanzen, war es zwar weniger Arbeit, aber immer noch genug. Schließlich waren viele junge Neudorfer zum ersten Mal dabei und mussten noch viel lernen.

Über Wochen hinweg hatten die Paare mit Tom Götz die nötigen Schritte und Tänze für den Festtag einstudiert. Am Kirwasonntag konnte man sehen, dass seine Arbeit und Anleitung erfolgreich war.

Vor dem Vergnügen kommt aber die Arbeit. Am Samstag holten die jungen Leute den Kirwabaum aus dem Wald. Sie präparierten und schmückten ihn. Dann wurde er mit Hilfe eines Krans in die Höhe gehievt. Nachdem das weithin sichtbare Festsymbol fest verankert war, tranken die Helfer schon mal ein Probeseidel auf die Kirwa.

Am Sonntag luden die Kirwapaare die Bevölkerung, Familien und Freunde zum Baumaustanzen in den Schulhof ein. Viele folgten dem Aufruf und hielten sich auch gut an die Vorgabe, den Abstand einzuhalten. Das BRK hatte sogar eine mobile Impfstation aufgebaut.

Das „Baierl-Trio“ führte den Zug der Kirwapaare an. Nun konnten die fesch herausgeputzten Mädeln und die feschen Burschen zeigen, was sie in den vergangenen Wochen vom Tom gelernt hatten. Spannend wird es immer, wenn das letzte Oberkirwapaar zum Tanz einen Blumenstrauß in die Hände nimmt. Der Strauß wird während des Tanzens stetig an ein anderes Tanzpaar weitergegeben. Stoppt die Musik, ist das neue Oberkirwapaar gekürt. Es ist das Paar, das aktuell die Blumen in den Händen hält.

In diesem Jahr dürfen sich Antonia Hammer und Simon Reisnecker über diese Ehre freuen. Das Amt ist aber auch mit vielen Aufgaben in dem Jahr der Regentschaft verbunden. Als erste Aufgabe sorgte Antonia für einen Süßigkeiten-Regen über der Kinderschar. Gleich im Anschluss wurde noch vor Ort der Baum versteigert. Bürgermeister Sebastian Hartl sicherte sich den Stamm und hat damit gut gegen die Kälte des Winters vorgesorgt.

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