22.09.2020 - 08:52 Uhr
PfreimdOberpfalz

Neue Seelsorger in der Pfarrei

Anfang September dreht sich auch in der Diözese Regensburg das Personalkarussell: Mit Pastoralreferent Andreas Hartung und Pfarrer i.R. Josef Most ist das Pastoralteam in Pfreimd wieder komplett.

Stellvertretend für die gesamte Pfarrei hieß Pfarrer Georg Parampilthadathil (Dritter von links) zusammen mit Pfarrgemeinderatssprecher Alois Kleierl (links) den neuen Pastoralreferenten Andreas Hartung (Dritter von rechts) und Ruhestandsgeistlichen Josef Most (Zweiter von rechts) willkommen.
von Redaktion ONETZProfil

Gleich zu Beginn der Vorabendmesse begrüßte der Pfreimder Pfarrer Georg Parampilthadathil zwei neue Gesichter im Altarraum. Pastoralreferent Andreas Hartung und Ruhestandspfarrer Josef Most vervollständigen das Pastoralteam in der Landgrafenstadt.

Er freue sich, dass Pfarrer Josef Most seinen Ruhestand in seiner Heimatstadt verbringt und weiterhin die Pfarrei mit seinem priesterlichen Wirken bereichern wird, betonte der Geistliche eingangs. Im Namen aller Gruppierungen der Pfarrgemeinde begrüßte er auch Andreas Hartung als neuen Pastoralreferenten. "Sie haben sich für eine lebendige Gemeinde entschieden in der offen und positiv zusammengearbeitet wird", unterstrich Pater Georg.

Pfarrer Josef Most tritt in den Ruhestand

Moosbach

In seiner Predigt konnte sich Pfarrer Most gleich selbst vorstellen, obwohl er in seiner Heimatpfarrei noch sehr bekannt ist, hat er den Kontakt zu seinen Wurzeln niemals abbrechen lassen. Er konnte nach seiner Priesterweihe 1974 in der Landgrafenstadt Primiz feiern. Nach Kaplansjahren in Schönsee, Schwarzenfeld und Sulzbach-Rosenberg trat Most 1982 seine erste Pfarrstelle in Floß an, wo er bis 2002 segensreich, davon sechs Jahre als Dekan, wirkte.

Die vergangenen 18 Jahre war die Pfarrei Moosbach seine Wirkungsstätte, in der er viel bewirkte und ein überaus geschätzter, weil menschlicher Seelsorger war. Der Abschied fiel ihn nicht leicht, denn es war ein tiefer Einschnitt in seinen Leben. Im Ruhestand im Altenheim wird er weiter für die Menschen da sein, ihnen zuhören und sie auf ihren Weg begleiten. Da die Verwaltungsarbeit wegfalle, habe er nun mehr Zeit für seine Familie und das Radfahren.

Als Oberpfälzer Kind möchte Andreas Hartung als Pastoralreferent authentisch bleiben und sich nicht verbiegen lassen. Den 55-Jährigen führten seine theologischen Studien über Fockenfeld, Regensburg und Würzburg. Seit nunmehr 27 Jahren ist er mit seiner offenen Art schon in vielen Pfarreien und Einrichtungen tätig gewesen und kann daher von einem reichen Erfahrungsschatz zehren. Wichtig ist es Hartung, mit dem Menschen zu reden und immer offene Türen zu bieten.

Am Ende des Gottesdienstes überbrachte noch Pfarrgemeinderatssprecher Alois Kleierl seine Grüße an die beiden neuen Seelsorger. Er versicherte, dass alle Akteure an einem Strang ziehen werden, um Pfarrer Most und Pastorralreferent Hartung den Start zu erleichtern. Auch sei die Gemeinde offen für neue Ideen, Vorschläge sowie Verbesserungen.

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