30.10.2020 - 11:11 Uhr
PirkOberpfalz

Zum Gruseln: In einem Garten in Pirk spuken Skelette, Geister und Halloween-Kürbisse

Halloween 2020? Corona hat vor dem Spukfest keine Angst, wie es sich in den hohen Infektionszahlen widerspiegelt. Für Feiern und Streiche heißt es Saures, für gruselige Deko in einem Garten in Pirk bleibt es trotz Pandemie süß.

von Redaktion ONETZProfil

Im Baugebiet Nord im Wiesenweg in Pirk hat Familie Bauer wie in den vergangenen Jahren einen Halloween-Garten geschaffen. Auf etwa 100 Quadratmetern ist eine schaurig-schummrige Welt aufgebaut. Gut 30 Spukgestalten aller Art und verschiedenster Größe sind versammelt: Hexen, Zauberer, Dämonen, Gespenster, Monster und der Leibhaftige.

Auf einer Gartenbank vor der Haustüre sitzen zwei grinsende Skelette, eingerahmt von grinsenden Kürbisköpfen. Von der Schaukel und der Rutschbahn her, die in das turbulente Treiben miteinbezogen sind, spannt sich ein riesiges Spinnennetz hin zu einer Reihe von mannshohen gruseligen Personen, darunter der „Schreiende Geist“. Dazwischen finden sich ein Rattenpärchen, Grabsteine mit Friedhofleuchten und ein aus dem Rasen wachsendes Totengerippe, dessen „Kollegen“ im Züglein oder mit dem Dreirad fahren oder einen schwarzen Sarg hinter sich herziehen.

Nicole Bauer freut sich alle Jahre, die Gruselszenen für die beiden 5 und 10 Jahre alten Töchter, aber auch für die Öffentlichkeit aufzustellen. Jedes Mal sieht ihr kreatives Werk anders aus. Die oft selbst gebastelten Figuren werden anders eingekleidet, neue kommen hinzu. Schon Anfang Oktober beginnt Nicole mit dem Aufstellen und dem Aushöhlen der großen Kürbisse. Am Halloween-Abend strahlen kleine Lämpchen die Ensembles an, Laternenkerzen leuchten. Heuer bildet dazu der vom Himmel scheinende, selten auftretende „Blue Moon“ – der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats – die passende Kulisse. Der ganze Spuk im Vorgarten der Bauers ist eine Woche nach Halloween wieder vorbei.

Stichwort:

Halloween am 31. Oktober

  • Der Name Halloween kommt von “All Hallows’ Eve“, dem Abend vor Allerheiligen.
  • Irische Einwanderer bringen die keltisch-irische Tradition im 19. Jahrhundert in die USA.
  • In Europa breitet sich der Brauch seit den 1990 Jahren aus.
  • Bekannt ist der Spruch "trick or treat" - "Süßes oder Saures" mit dem die Kinder an den Haustüren Süßigkeiten einsammeln, da den Bewohnern sonst Streiche drohen.
  • Auf den Zug der Kinder von Haus zu Haus sollte man im Corona-Jahr ebenso verzichten, wie auf Feste und Partys.
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