20.01.2021 - 16:02 Uhr
PressathOberpfalz

Radwegtrasse und Pelletieranlage

Der Plan steht fast. Es geht vorwärts beim geplanten Radweg zwischen Riggau und Hessenreuth. Aus dem Pressather Stadtrat gibt es aber noch weitere Neuigkeiten zu vermelden.

Noch in diesem Monat sollen die ersten Gebäudestützen der Pelletieranlage im Industriegebiet Döllnitz aufgerichtet werden. Das immissionsschutzrechtliche Prüfverfahren für Pelletwerk und Heizkraftwerk steht vor dem Abschluss.
von Bernhard PiegsaProfil

Weit fortgeschritten ist nach Bürgermeister Bernhard Stangls Worten die Planung der Radwegtrasse zwischen Riggau und Hessenreuth. Der 2,50 Meter breite, asphaltierte Weg werde weitgehend auf bestehenden Wald- und Feldwegstrecken angelegt, hieß es in der jüngsten Stadtratssitzung. Details würden in einer der nächsten Ratssitzungen vorgestellt. Noch im Januar sollen die Planungsgespräche zwischen der Stadt und der Familie Weyh über den Ausbau eines Eybweg-Teilstücks beginnen.

Prüfverfahren vor Abschluss

Ferner informierte Stangl, dass das immissionsschutzrechtliche Prüfverfahren des Landratsamts für die im Industriegebiet Döllnitz entstehende Pelletieranlage nebst Heizkraftwerk vor dem Abschluss stehe. Wohl noch in diesem Monat würden die ersten Gebäudestützen aufgerichtet. Die von der Stadtverwaltung vorgenommene Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zum „Antrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz“ sei eine Formsache gewesen.

Neuigkeiten aus dem Stadtrat

Pressath

Für ihre großzügigen Vereinsspenden dankte der Rathauschef den Vereinigten Sparkassen: Als Ausgleich für coronabedingt entfallene Veranstaltungseinnahmen seien 17.640 Euro an 21 Vereine und Einrichtungen in den drei Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft vergeben worden. Unbürokratisch entschied der Stadtrat über die Anträge des TSV Pressath und der Schützengesellschaft Waldlust Riggau auf Zuschüsse aus der allgemeinen Vereinsförderung: Der TSV erhält zu den heuer anfallenden Kosten für die „Neuerrichtung und Unterhaltung baulicher Anlagen“ auf seinem Sportgelände einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent.

Unterstützung für Schützen

In gleicher Höhe bezuschusst die Stadt auch den von den Riggauer Schützen geplanten Neubau einer Lagerhalle. Zuschussfähig sind nach den Förderrichtlinien nur solche Kosten, die nicht den Wirtschaftsbetrieb der Vereine betreffen. Zustimmung fand schließlich Bernhard Stangls Vorschlag, trotz Absage der letztjährigen Weihnachtssitzung wiederum einen Betrag, der den regulär angefallenen Sitzungsgeldern entspricht, für einen Zweck zu spenden, über den das Gremium nichtöffentlich beraten wird.

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