19.01.2021 - 10:12 Uhr
PressathOberpfalz

Stadt Pressath will sich um weitere Bauplätze bemühen

Die Nachfrage nach weiteren Bauplätzen in Pressath ist ungebrochen. Das stellte der Stadtrat in seiner Januarsitzung fest. Deswegen ist es notwendig sich nach weiteren verfügbaren Flächen umzusehen.

Bauplätze sind auch in Pressath begehrt, die 19 Parzellen des Baugebiets Wiedenhofstraße-Ost (Bild) waren nach gut einem Jahr verkauft. Eine "Bauplatzinitiative" soll weitere Flächen erschließen helfen.
von Bernhard PiegsaProfil

Mit einer „Bauplatzinitiative“ will sich die Stadt Pressath laut Bürgermeister Bernhard Stangl einen umfassenden Überblick über bebaubare freie Grundstücke verschaffen und deren Eigentümer motivieren, diese Flächen an Bauwillige zu verkaufen. Andreas Reindl (CSU) begrüßte dies, zumal die Bauplatzerschließung angesichts der ungebrochenen Nachfrage eine besonders vordringliche Aufgabe der Stadtpolitik sei: „Es pressiert, und wir hoffen, dass die Bemühungen der Verwaltung, Bauplätze zu familiengerechten günstigen Preisen heranzubringen, erfolgreich sein werden“, appellierte er in der Stadtratssitzung.

Zu dem vom Landestheater Oberpfalz ausgerufenen „Tag der Poesie“ am 21. März wird es laut Bernhard Stangl auch in Pressath eine Kunstaktion geben: „Im Professor-Dietl-Park sollen etwa 20 Tafeln mit Gedichttexten für Kinder und Erwachsene aufgestellt werden.“ Zum Schluss der Ratssitzung erinnerte Christian Mörtl (SPD) an die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Masken filterten etwa 95 Prozent der Aerosolpartikel: „Einen hundertprozentigen Schutz können sie nicht gewährleisten, so dass die Hygieneregeln und vor allem die Abstandsgebote weiterhin sorgfältig beachtet werden sollten.“ Wegen des dichteren Materials falle das Atmen schwerer, auf körperliche Anstrengungen sollte man möglichst verzichten, und die Maske sollte längstens 75 Minuten am Stück getragen werden: „Danach empfiehlt die Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst, wenn möglich, eine 30-minütige Tragepause.“ Für bestimmte „Risikogruppen“ versendeten die Krankenkassen Bezugsscheine zum Erwerb von sechs FFP2-Masken für zwei Euro bei Apotheken: „Die Masken sind auf jeden Fall verfügbar.“ Die Apotheken berieten auch über Möglichkeiten, bei privatem Gebrauch die grundsätzlich als Einwegartikel gedachten Schutzmasken ausnahmsweise wiederzuverwenden.

Nach der kürzlichen Lieferung von acht I-Pads seien an der Grund- und Mittelschule nunmehr 15 vom Schulverband angeschaffte Ausleih-Laptops und -Tablets für Schüler aus finanziell schwächeren Familien verfügbar, informierte Bürgermeister Bernhard Stangl in der Stadtratssitzung. Auch für Lehrkräfte sollten zwölf Computer angeschafft werden, die der Freistaat mit 1000 Euro pro Gerät bezuschusse. Im Gespräch sei die Anstellung einer IT-Fachkraft für die Betreuung der Netzwerk- und Computertechnik der Schulverbände im „VierStädtedreieck“-Raum.

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