01.07.2020 - 16:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Das Freibad trägt seine Handschrift

Nach 42 Jahren im Dienst der Stadt Schwandorf geht Bäderleiter Rüdiger Frey in Pension. Oberbürgermeister Andreas Feller verabschiedete ihn am Dienstag und stellte mit dem bisherigen Stellvertreter Michael Maget den Nachfolger vor.

Bäderleiter Rüdiger Frey (Dritter von links) geht in Pension, Michael Maget (Zweiter von links) wird sein Nachfolger. Oberbürgermeister Andreas Feller, Personalamtsleiterin Birgit Karg, stellvertretender Personalratsvorsitzender Dieter Jobst und Kämmerer Thomas Weiß (von rechts) nahmen an der Abschiedsfeier im Erlebnisbad teil.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

„Ich bin stolz auf unser Bad“, sagte der scheidende Bäderleiter Rüdiger Frey in der Abschiedsrunde. Schon als kleiner Junge sei er dort geschwommen. Über viele Jahre hinweg trug er die Verantwortung für die beiden städtischen Bäder, die Oberpfalzhalle und das Sepp-Simon-Stadion.

Oberbürgermeister Andreas Feller erinnerte an den Werdegang seines verdienten Mitarbeiters. Rüdiger Frey begann 1972 eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und arbeitete sechs Jahre in diesem Beruf. 1978 schulte das Mitglied der Wasserwacht zum Schwimmmeistergehilfen um und ließ sich von der Stadt anstellen. 1982 legte er die Eignungsprüfung zum Ausbilder ab. Es folgten die Prüfungen zum Schwimm- und Saunameister. Im Jahr 2000 übertrug ihm die Stadt die Leitung der Bäder und 2006 zusätzlich die Verantwortung für die Oberpfalzhalle und das Sepp-Simon-Stadion. „Eine erstaunliche Karriere“, findet Oberbürgermeister Andreas Feller. Und: „Die Sportanlagen tragen seine Handschrift“. Der Bäderleiter habe regelmäßige neue Vorschläge zur Gestaltung eingebracht, die maßvoll umgesetzt worden seien.

Gerne hörte Rüdiger Frey das Lob von auswärtigen Besuchern, „die die Vielfalt und die Schönheit der Anlage bewunderten“. Auch das Hallenbad bezeichnet Rüdiger Frey als „Schmuckkästchen“, das aufwendig saniert worden sei. „Der einwandfreie Zustand der beiden Bäder ist der Stadt ein Anliegen“, versichert OB Feller. Nicht alle Kommunen vergleichbarer Größe seien bereit, jährlich ein Defizit von 1,8Millionen Euro für den Erhalt ihrer Bäder zu tragen.

Schwandorf

„Rüdiger Frey liebte seinen Beruf, das hat man gespürt“, betonte stellvertretender Personalratsvorsitzender Dieter Jobst. Auch Kämmerer Thomas Weiß und Personalamtsleiterin Birgit Karg bedankten sich im Namen der Belegschaft für den Einsatz des scheidenden Bäderleiters. Die Führung geht nahtlos in die Hände des bisherigen Stellvertreters Michael Maget über, der sich nach der Schule zum Schreiner ausbilden ließ. Ab 2000 erfolgte die Umschulung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe bei der Stadt Schwandorf. Seit 2006 arbeitet er als geprüfter Meister für Bäderbetriebe. 2017 schloss er die Ausbildung zum Saunameister ab. Mit dem Ausscheiden von Rüdiger Frey übertrug ihm die Stadt die Leitung des Sachgebiets „Städtische Bäder, Oberpfalzhalle und Sepp-Simon-Stadion“.

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