04.08.2020 - 07:15 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Liebhaberwagen brennt in Schwandorf völlig aus

Dichter Qualm liegt Montag Nachmittag über der St.Vitalis-Straße, die die beiden Schwandorfer Stadtteile Ettmannsdorf und Dachelhofen verbindet. Im Hof einer dortigen Firma brennt ein Auto. Die Feuerwehr kann nur mit Atemschutz vorgehen.

Völlig zerstört wurde am Montag diese Corvette, ein Liebhaberwagen mit "H"-Kennzeichen. Er stand im Hof einer Werkstätte an der Schwandorfer St.Vitalis-Straße, als er zu brennen anfing.Mit Hilfe der Wärmebildkamera prüft gerade ein Feuerwehrmann, ob von dem Auto noch eine Brandgefahr ausgeht.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Nach Dienstschluss nach 17 Uhr will ein Arbeiter auf dem Betriebsgelände eines Lkw-Betriebs mit seiner Corvette, einem Liebhaberwagen mit "H"-Kennzeichen, nach Hause fahren. Er steigt ein und lässt den Wagen an, der daraufhin im Motorraum zu brennen beginnt. Bei sofortigen Löscharbeiten verletzt sich der Mann und wird später von den Sanitätern ins Krankenhaus gebracht.

Der Wagen hat eine Kunststoff-Karosserie, so dass sich bei dem Brand sehr viel dunkler, stechend riechender Qualm entwickelt. Die Rauchsäule ist einige Zeit lang weithin zu sehen, bis die Feuerwehren aus Schwandorf und Ettmannsdorf das Malheuer unter Kontrolle haben.

Die brennende Corvette wurde zuerst mit Wasser gelöscht, anschließend wurde noch ein Schaumteppich darüber gelegt.

Unter der Leitung des neuen Stadtbrandinspektors Klaus Brunner löscht ein Trupp Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz den Brand zuerst mit Wasser, anschließend wurde noch ein Schaumteppich darüber gelegt. Als der Besitzer der Werkstatt vor Ort war wurden die Rolltore des großen Gebäudes auf dem Betriebsgelände geöffnet, um den Rauch, der sich im Inneren befand, nach außen zu lassen. Der Halle selbst fehlt wenig, bis auf einige verschmorte Fenster am Tor.

Nachdem der völlig zerstörte Wagen mit Hilfe der Wärmebildkamera noch einmal kontrolliert wurde und keine Gefahr mehr davon ausging, verließen die Einsatzkräfte den Brandort wieder. Polizei, Rettungsdienst und Notarzt waren ebenfalls vor Ort.

Neuer Mann an der Spitze

Schwandorf
Blick auf den Ort des Geschehens (Mitte)
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