29.06.2021 - 12:55 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Amtshilfe der Bundeswehr im Landkreis Tirschenreuth endet

Sechs Soldaten unterstützen im Januar das Rote Kreuz in der Teststation in Waldsassen. Landrat Roland Grillmeier, Ärztin Anna Kurzeck (von links) sowie Regierungsdirektorin Regina Kestel, BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl und Oberstleutnant der Reserve Thomas Lanz (von rechts) hatte das Sextett aus Sachsen-Anhalt begrüßt.
von Externer BeitragProfil

Das Sanitätsunterstützungszentrum Kümmersbruck unterstützt seit Ende Dezember das Impfzentrum Waldsassen mit einem Impftrupp bestehend aus einem Arzt und zwei Sanitätssoldaten. Diese Amtshilfe endet nun laut Mitteilung des Landratsamt zum Mittwoch, 30. Juni. Die Einheit aus Kümmersbruck hat in der Vergangenheit auch schon das Testzentrum unterstützt.

„Die Bundeswehr hat den Landkreis Tirschenreuth bei der Bewältigung der Corona-Pandemie in herausragender Weise unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind“, wird Landrat Roland Grillmeier zitiert. Besonders erwähnt er die Soldaten aus Kümmersbruck mit dem Kommandeur Oberstarzt Dr. Harald Fischer und die Soldaten des Artilleriebataillons 131 in Weiden mit dem Kommandeur Oberstleutnant Sven Zickmantel.

Die Bundeswehr war seit November (Beginn der zweiten Corona-Welle) mit verschiedenen Truppenteilen an der Bewältigung vieler Aufgaben im Landkreis Tirschenreuth beteiligt:

  • Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, Weißenfels: Testzentrum Waldsassen.
  • Panzergrenadierbataillon 122, Oberviechtach: Testung des Hauspersonals von Senioren- und Pflegeheimen.
  • Artilleriebataillon 131, Weiden: Testung des Heimpersonals, Kontaktnachverfolgung Gesundheitsamt, Unterstützung Testzentrum, Unterstützung Krankenhauspersonal Tirschenreuth.
  • SanMed Intellicence München: Pandemieberatung für das Gesundheitsamt durch Oberfeldarzt Dr. Dimitrios Frangoulidis, dabei gemeinsame Erstellung eines internen Corona-Dashboards für den Landkreis.

„Ich hoffe, dass die Bundeswehr erneut zur Verfügung steht, wenn es die Corona-Pandemie oder andere besondere Ereignisse erfordern“, so Grillmeier abschließend.

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