09.11.2020 - 15:24 Uhr
WaldershofOberpfalz

Krippen-Container kommt Anfang Dezember nach Waldershof

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Die Stadt braucht dringend Räume für die Betreuung von Kleinkindern. Der Platz für ein Krippen-Provisorium wird derzeit vorbereitet. Trotz vieler Hindernisse ist die Bürgermeisterin zuversichtlich, was den Start im neuen Jahr betrifft.

Nach dem Abriss des Schwesternwohnheimes mussten zusätzlich eine Stützmauer erneuert und ein Teil des Kanals saniert werden.
von Oswald ZintlProfil

Verzögerungen am laufenden Band gab es beim Abriss des Schwesternwohnheimes beim Kinderhaus Sankt Sebastian. Bürgermeisterin Margit Bayer blickt auf sechs Monate mit vielen schlaflosen Nächten zurück. Im Mai wurde der Auftrag zum Abbruch erteilt mit der Maßgabe, dass die Arbeiten Ende Juni beginnen. Wegen Corona verzögerte sich der Start um zwei Wochen. Nach den ersten Abrissarbeiten am Dach verzögerte sich der dann notwendige Stromrückbau trotz Zusage um weitere drei Wochen. Erst im August war das alte Gebäude dem Erdboden gleichgemacht, doch die Probleme hörten nicht auf.

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Nach dem Abbruch stellte sich heraus, dass die Stützmauer aus dem Verbindungsgang zum Kinderhaus nicht mehr sicher genug ist. Nach der Begutachtung durch einen Statiker war schnell klar, dass die Mauer zurückgebaut und durch eine neue Variante ersetzt werden muss. Bei den Arbeiten stieß die Baufirma auf einen defekten Kanal, der ebenfalls erneuert werden musste.

Derzeit wird der Unterbau für den Krippen-Container hergerichtet. Das Architekturbüro Kuchenreuther plant die Umgestaltung des freien Geländes. Wie Bürgermeisterin Margit Bayer erklärte, ist der Krippen-Container bestellt und soll Anfang Dezember geliefert werden. „Die Betreuung der Krippenkinder im Container startet am 2. Januar 2021. Der Plan ist sportlich, aber machbar“, ist das Stadtoberhaupt überzeugt.

Die Kosten für den Abbruch des Schwesternwohnheimes beziffert Christoph Haberkorn von der Stadtverwaltung mit 78.265 Euro. Die endgültigen Kosten für die provisorische Krippe in Modulbauweise werden in der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag, 12. November, bekannt gegeben. Im Haushalt sind dafür jährlich 55.000 Euro eingestellt.

Der Stadtrat bewilligte das Provisorium im Juni einstimmig

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Die Stadträte befassen sich in ihrer Sitzung am Donnerstag um 18 Uhr in der Sporthalle der Jobst-vom-Brandt-Schule weiter mit der Außenbereichssatzung für den Ortsteil Hohenhard im Bereich Kapellenweg und Kellerwiesenweg. Weiteres Thema ist das Städtebauförderungsprogramm 2021. Zur Diskussion steht auch ein Antrag der Fraktion von CSU und Wählerbund zum Anbringen von historischen Hausnamen an den betreffenden Gebäuden. Die Sitzung beginnt mit einer Bürgerfragestunde.

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