15.10.2021 - 11:58 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Sanierung der Bundesstraße 299 durch Waldsassen im Zeitplan

Bis Mitte/Ende November sollen die Arbeiten in der Innenstadt vorerst dauern. Die Fortsetzung folgt erst nach dem Winter. Baudirektor Gerhard Kederer erläutert die Hintergründe.

In der Egerer Straße ist inzwischen auch am Backdie-Eck mit den Arbeiten am Rande der Bundesstraße 299 begonnen worden.
von Paul Zrenner Kontakt Profil

Die Sanierung an der Bundesstraße 299 durch die Innenstadt von Waldsassen geht flott voran. Die Arbeiten hatten an der Einmündung zur Münchenreuther Straße begonnen, inzwischen läuft die Baustelle an der Einmündung zum Johannisplatz. Parallel laufen die Arbeiten am Backdie-Eck: Dort ist die Fußgängerampel an der Kreuzung Egerer Straße/Kolpingstraße abgedeckt.

Fußgänger, die über die Egerer Straße vom Backdie-Eck Richtung Karolinenstraße und umgekehrt unterwegs sind, müssen sich andere Wege suchen. Die Zufahrten zur Bäckerei Rosner und zum Espach-Haus (Tiernahrung Schiml) bzw. Kohlen-Rosner und zur Liststraße sind möglich. Dort wird der Verkehr jeweils über Stahlplatten geleitet.

"Jetzt läuft's", berichtet Gerhard Kederer auf Anfrage von Oberpfalz-Medien über den aktuellen Stand. Damit spielt der Leitende Baudirektor am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach auf die Verzögerung des Projekts an. Denn es sollte im Sommer begonnen werden, doch fanden sich wegen der guten Auftragslage am Bau keine Firmen dafür.

Bis Mitte/Ende November

Nun aber freut sich Kederer, dass die Firma so gut vorankommt. Auch das Wetter habe bisher gut mitgespielt. "Durch die vorgerückte Jahreszeit ist das nicht mehr anders möglich", sagt Kederer über die Umstellung des Bauablaufs: Dieses Jahr sollen die Pflasterarbeiten erledigt werden – voraussichtlich bis Mitte/Ende November. Bei einem Wintereinbruch könnten diese ohne große Probleme unterbrochen werden. Die Asphaltierung werde aber definitiv erst nächstes Jahr folgen - auch aus Rücksicht auf die Geschäfte im Baustellenbereich. "Wir wollen keine Sperrung kurz vor Weihnachten."

Im Rathaus waren zu Beginn der Baumaßnahmen viele Beschwerden im Zusammenhang mit der Umleitung aufgelaufen. "Aber jetzt scheint es gut zu funktionieren", erklärte Stadtbaumeister Hubert Siller auf Anfrage. Schlimm sei es während der Bauarbeiten auf der Ausweichtrasse und speziell während der Ampelregelung gewesen, als sich der Verkehr teils weit in die Egerer Straße hinein gestaut hatte. Dort waren die – zuerst provisorisch befestigten – Ränder der Bahndammstraße asphaltiert worden. "Wir haben das auf Wunsch der Stadt nachgebessert", so Kederer.

Autofahrer zuweilen überfordert

Siller hat aber beobachtet, dass es weiterhin zu Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Regelung komme - etwa bei der Einmündung zur Münchenreuther Straße. "Es gibt immer welche, die vielleicht etwas überfordert sind", vermutet Siller in Anbetracht der doch etwas ungewöhnlichen Verkehrsführung. Auch sei immer wieder zu beobachten, dass Autofahrer die Beschilderung im Baustellenbereich ignorierten und gegen die Fahrtrichtung mit Vollgas durch den Baustellenbereich bretterten.

Nicht immer funktioniert den Beobachtungen zufolge auch die weiträumige Umleitung an Waldsassen vorbei Richtung Eger und umgekehrt: Überwiegend Autos mit CZ-Kennzeichen sind auf der innerörtlichen Umleitungsstrecke unterwegs. Die sollten aber eigentlich der Beschilderung zufolge die Route über Konnersreuth und Mitterteich nehmen.

Während der Nachbesserung der Umleitungsstrecke kam es zu größeren Behinderungen

Waldsassen
In der Egerer Straße werden der Untergrund des Randbereichs sowie die Pflasterzeile komplett erneuert.
Die Zufahrt zum Parkplatz in der Egerer Straße sowie in die Liststraße ist über Stahlplatten möglich.
In der Egerer Straße werden der Untergrund des Randbereichs sowie die Pflasterzeile komplett erneuert.

"Durch die vorgerückte Jahreszeit ist das nicht mehr anders möglich."

Gerhard Kederer über die Umstellung des Bauablaufs

 

 

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