18.12.2019 - 09:56 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Bundeswehr würdigt verspätet Somalia-Veteranen

Das Artilleriebataillon 131 schaut bei einem Appell auf das Jahr zurück. Dabei ehrt sie auch zwei Soldaten. Ihr Einsatz ist jedoch schon mehr als 20 Jahre her.

Besser spät als nie: Bataillonskommandeur Sven Zickmantel ehrt Oberstabsfeldwebel a.D. Brönner (links) und Stabsfeldwebel a.D. Sauer (rechts) für ihren Einsatz in Somalia.
von Externer BeitragProfil

Kommandeur Oberstleutnant Sven Zickmantel verwies in seiner Rede auf die vielen erfolgreichen Vorhaben des Bataillons: Es war 2019 national und international in zahlreichen Übungen und Projekten der Bundeswehr involviert. So haben die Soldaten des Verbandes ein Raketenschießen in Schweden und einen Auslandseinsatz in Litauen absolviert.

Neben der Würdigung und Beförderung einzelner aktiver Soldaten erhielten auch zwei ehemalige Angehörige des Verbandes eine besondere Auszeichnung. Oberstabsfeldwebel a.D. Brönner und Stabsfeldwebel a.D. Sauer waren an der Mission Unosom II in Somalia, die von 1993 bis 1995 lief, zur logistischen Unterstützung der dortigen UN-Truppen eingesetzt. Grund für die späte Auszeichnung ist eine Vorschriftenänderung, welche die Würdigung der Auslandseinsätze ab 1991 statt ab 1995 ermöglicht.

Die Soldaten des Artilleriebataillons 131 lauschen den Worten ihres Kommandeurs.
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