03.08.2021 - 15:06 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal gegen DJK Gebenbach: Freundschaft endet mit dem Anpfiff

Fast die halbe Mannschaft der DJK Gebenbach hat schon das Trikot der DJK Ammerthal getragen – damit ist genug Brisanz vorhanden im Fußball-Derby der Bayernliga Nord am Mittwochabend.

Die DJK Ammerthal (grüne Trikots) geht nach den bisherigen Ergebnissen als leichter Favorit ins Derby.
von Autor RBAProfil

Es geht zwar auch nur um drei Punkte, wenn es am Mittwochabend (18.30 Uhr) in der Fußball-Bayernliga Nord zum prestigeträchtigen Derby zwischen der DJK Ammerthal und DJK Gebenbach kommt. Allerdings zählt solch ein Derby für jeden Fußballer definitiv zu den absoluten Höhepunkten einer Saison. Keiner ist gewillt, als Verlierer vom Platz zu gehen – egal wie die Tabellensituation aussieht.

Zusätzlich Brisanz verspricht die Tatsache, dass mit Dominik Haller, Michael Jonczy, Jan Fischer, Andreas Graml, Timo Kohler und Niko Becker nicht wenige als sechs Spieler bereits das Trikot der DJK Ammerthal in den Spielzeiten zuvor überstreiften. Konstantin Keilholz wechselte stattdessen 2019 von Gebenbach nach Ammerthal. Beide Vereine pflegen schon seit mehreren Jahren unter Spielern und Verantwortlichen einen freundschaftlichen Kontakt, der mit dem Anstoß aber für 90 Minuten oder mehr in den Köpfen mal ausgeklammert wird. Da sind alle Beteiligten ganz einfach bis in die Haarspitzen im Hinblick auf ihre Vereine motiviert.

"Momentan etwas holprig"

„Ich glaube, dass wir in diesem Derby eine sehr schwere Aufgabe zu bewältigen haben. Ammerthal ist gut in die Saison gestartet, sie sind nach dem dritten Spieltag auch noch ungeschlagen, bei uns ist es momentan noch etwas holperig“, räumt Gästetrainer Franz Koller ein. „Wir haben gegen Spitzenteams wie Ansbach oder zuletzt Erlangen deutlich verloren und zumindest gegen den Aufsteiger SC Feucht klar gewinnen können. Da sind wir schon etwas in der Bringschuld. Unser Ziel ist, eine Reaktion zu zeigen nach dem schlechten Auftreten gegen den ATSV Erlangen. Ich hoffe, dass wir unser anderes Gesicht zeigen, um auf Augenhöhe agieren zu können, um zumindest einen Zähler mit nachhause zu nehmen“, sagte Koller, der aber keinen Grund hat, um etwas tief zu stapeln. Er verfügt im Kern über ein eingespieltes Team, das in der Bayernliga auch schon für Furore sorgte.

Ammerthals Trainer Michael Hutzler erhofft sich eine ähnlich gute Mannschaftsleistung wie zuletzt in Ansbach „Nach dem verdienten, wenn auch am Ende bisschen glücklichen Punktgewinn gegen die Spitzenmannschaft Ansbach, erwarte ich eine ähnlich schwere Aufgabe gegen Gebenbach. Wir freuen uns sehr auf die bevorstehende Heimaufgabe gegen einen aus meiner Sicht sehr guten und unbequemen Gegner. Die Gäste haben aus meiner Sicht ein erfahrenes und gut eingespieltes Team mit einem neuen, guten und erfahrenen Trainer. Unsere Aufgabe wird sein, zu versuchen den Schwung aus dem 2:2 gegen Ansbach mitzunehmen. Ich habe hier viele Abläufe gesehen, die mir gefallen haben. Man sieht, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln. Auch die fünf Auswechslungen haben gezeigt, dass wir in der Breite gut aufgestellt sind. All diese Abläufe stimmen mich sehr positiv für das Derby, das wir natürlich gewinnen wollen.“

Sommerer wieder dabei

Bis auf den gesperrten Raffael Kobrowski (er muss noch ein Spiel Rot-absitzen) stehen bei der DJK Ammerthal, bei der Stammkeeper Christopher Sommerer nach abgesessener Sperre wieder zwischen den Pfosten steht, alle Mann zur Verfügung.

"Man sieht, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln. Auch die fünf Auswechslungen haben gezeigt, dass wir in der Breite gut aufgestellt sind."

Michael Hutzler, Trainer der DJK Ammerthal

Michael Hutzler, Trainer der DJK Ammerthal

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