DJK Gebenbach will gegen Bayern Hof unbedingt den ersten Dreier

Gebenbach
24.03.2023 - 14:26 Uhr

Die Bilanz der DJK Gebenbach in diesem Jahr ist salopp ausgedrückt nicht ganz optimal: 0:3, 1:2, 0:3. Drei Spiele, nur ein Tor, kein Punkt. Das soll sich gegen den Tabellen-14. der Bayernliga Nord ändern.

Die Spieler der DJK Gebenbach wollen wieder mal gewinnen. Aber nicht nur Jan Fischer (Mitte) sondern auch Fabian Vogl (links daneben) fehlt wegen einer Rot-Sperre.

Noch immer wartet die DJK Gebenbach auf den ersten Dreier des Jahres. Die Gegner bisher kamen allesamt aus dem oberen Bereich, mit Donaustauf stand genau so ein Top-Team auf dem Programm wie der aktuelle Tabellenführer aus Eltersdorf. Am Samstag um 14 Uhr kommt jetzt mal ein Gegner aus dem nicht ganz oberen Regal auf die DJK zu – aber ganz so einfach ist es dann eben doch nicht, wenn es gegen die SpVgg Bayern Hof geht.

Denn für die Hofer ist es bisher eine Saison nach dem Motto „Totgesagte leben länger“. Aus den ersten zehn Partien gab es drei mickrige Punkte, die SpVgg war Abstiegskandidat Nummer 1. In diese Negativserie fiel übrigens auch eine 0:3-Niederlage gegen die DJK Gebenbach (Tore: Dominik Haller, Timo Kohler, Marco Seifert).

Ein Aufwärtstrend

Und dann begann in Hof die neue Zeitrechnung mit Mikheil Sajaia als Coach, mit dem die SpVgg 23 Zähler aus den 15 folgenden Partien holte. Sieben dieser Zähler stammen aus dem aktuellen Jahr, wo man zum Auftakt ein Remis gegen Würzburg und zuletzt zwei Siege gegen Erlangen und Don Bosco Bamberg holen konnte.

Und so wird es – gerade in der aktuellen Situation, in der die DJK Gebenbach derzeit steckt – der nächste heiße Tanz für die Mannschaft von Kai Hempel: „Wir wissen, was uns da erwartet. Für uns wird es darum gehen, wieder zu unserem Spiel zu finden. Vielleicht ist da so ein Gegner, der mit so viel Selbstvertrauen kommt, aber auch nicht das schlechteste.“ Endlich habe man in dieser Woche mal wieder so etwas wie reguläres Training absolvieren können – wichtige Voraussetzung, um wieder dieses spielerische Element reinzubekommen, das die DJK in der Hinrunde auszeichnete und an die Tabellenspitze spülte. Aber nicht nur darauf wird es ankommen: „Es ist immer ein Mix aus spielerischen Mitteln und Kampf und Willen notwendig, diesmal kommt es aber vielleicht noch mehr auf die Einstellung an. Wenn es spielerisch nicht funktioniert, müssen wir entsprechend beißen.“

Zwei Rot-gesperrt

Defensiv wird es durch das Fehlen von Fabian Vogl und Jan Fischer (beide Rot-gesperrt) nicht einfacher, Bastian Freisinger fehlt ohnehin längerfristig und auch der Einsatz von Marco Seifert ist noch fraglich. Kai Hempel muss elf Akteure finden, die sich auf dem Platz reinknien werden – und müssen.

 
 

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