30.08.2019 - 19:46 Uhr
Bad NeualbenreuthSport

Elf Fragen an Jürgen Schmidkonz (TSV Neualbenreuth)

In unserer Rubrik verrät der 46-jährige Spielertrainer des Kreisklassisten, dass gelbe Fußballschuhe für ihn tabu sind. Zudem lüftet er das Geheimnis seines Spitznamens "Dudl".

Jürgen Schmidkonz vom TSV Neualbenreuth.
von Helmut KapplProfil

Weit über die Grenzen des Stiftlandes hinaus kennt jeder den 46-jährigen Spielertrainer des TSV Neualbenreuth, vor allem wegen seines langjährigen Engagements beim Landesligisten SV Mitterteich. Schmidkonz ist geschieden, hat einen Sohn und arbeitet bei der Firma Hassmann in Hof. Schon mit sieben Jahren jagte er dem runden Leder hinterher. Eine seiner Stärken ist, dass er nie aufgibt. Am Sonntag tritt Schmidkonz mit seiner Mannschaft beim ATSV Tirschenreuth an.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Jürgen Schmidkonz: Ein großer Teil meines Lebens. Ohne Fußball wäre es schwierig für mich.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Jürgen Schmidkonz: Schon als kleiner Bub begleitete ich meinen damals aktiven Vater zu allen Spielen. So kam ich zwangsläufig mit sieben Jahren zum Fußball. Damals musste ich mich aber zwischen Tennis und Fußball entscheiden. Heute bin ich über meine Entscheidung froh.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Jürgen Schmidkonz: Alle Farben sind für mich tabu. Ich spiele traditionell in schwarzen Schuhen und mit 46 mache ich keine Experimente mehr.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Jürgen Schmidkonz: In der Relegation um den Landesliga-Aufstieg mit dem SV Mitterteich vergab ich im Elfmeterschießen gegen Gerolzhofen einen Elfer, aber ich war nicht der einzige. Somit verspielten wir den Aufstieg.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Jürgen Schmidkonz: Da gibt es keines. Ich konzentriere mich ganz auf das anstehende Spiel.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 6. Warum?

Jürgen Schmidkonz: Bei seinem Abschiedsspiel für den SV Mitterteich gab mir Roland Gareis sein Trikot mit der Nummer 6. Und die behielt ich bei all meinen Vereinen.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Jürgen Schmidkonz: Mir ging es bei meinen Wechseln nie vorrangig ums Geld - ob beim SV Mitterteich, SpVgg Weiden, SV Steinmühle, FC Tirschenreuth, SF Kondrau oder jetzt TSV Neualbenreuth. Fußball stand für mich immer im Vordergrund, nicht die Moneten.

ONETZ: 8. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Jürgen Schmidkonz: Am liebsten alle (lacht). Aber das geht ja nicht. Wir müssen uns halt an die vorgegeben Regeln halten.

ONETZ: 9. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Jürgen Schmidkonz: Dudl rufen sie mich heute noch. Den übernahm ich von meinem Vater, der damals in Bärnau eine Kneipe hatte und Alm-Dulder ausschenkte.

ONETZ: 10. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Jürgen Schmidkonz: Bei all meinen Vereinen gab es Highlights und auch unangenehme Situationen. Aber nicht vergessen werde ich das Spiel in Bärnau gegen den FC Bayern München.

ONETZ: 11. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Meistens mit einer Gelben Karte für Meckern. Das kostet 5 Euro und da kam schon einiges zusammen.

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