24.09.2020 - 14:33 Uhr
SchwandorfSport

Elf Fragen an Alexander Scherl (SC Kleinwinklarn)

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Bei den Schuhen liebt's er klassisch und bei der Musik hat er vielleicht einen eher eigenen Geschmack. Und vor allem mag er die Geselligkeit.

Alexander Scherl vom SC Kleinwinklarn.
von Externer BeitragProfil

Alexander Scherl, 26-jähriger Abwehrspezialist des SC Kleinwinklarn, beantwortet dieses Mal unsere elf Fragen. Das Eigengewächs des Teams um Spielertrainer Markus Rüdiger verrät uns, womit er regelmäßig die Mannschaftskasse bereichert und mit wem er gerne ein Biertrinken geht.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Alexander Scherl: eine große Leidenschaft. Man ist sportlich aktiv, verbringt viel Zeit mit seinen Mannschaftskollegen und kann Freundschaften pflegen. Außerdem schafft es einen guten Ausgleich zur stressigen Büroarbeit.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Alexander Scherl: Jeder der mich kennt weiß, dass mir Geselligkeit und ein Miteinander sehr wichtig sind. Deshalb würde für mich ein Einzelsport nicht in Frage kommen. Beim Fußball ist man ein Team. Man gewinnt und verliert gemeinsam.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Alexander Scherl: nicht relevant. Ich kaufe seit Jahren die gleichen schwarzen Schuhe. Da weiß ich wenigstens, dass sie passen.

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ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Alexander Scherl: Nach der Taktikbesprechung drehe ich in der Kabine die Musik auf, auch wenn mein Musikgeschmack nicht jeden meiner Mannschaftskollegen erfreut.

ONETZ: 5. Das müsste der Nachbarverein 1. FC Neunburg mir bieten, damit ich wechseln würde ….

Alexander Scherl: Bis auf ein Jahr in der Jugend spiele ich schon immer in Kleinwinklarn. Ich bin mit dem Verein sozusagen groß geworden und es herrscht untereinander – auch abseits des Spielfeldes – eine gewisse familiäre Atmosphäre, die ich sehr schätze. Somit habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, den Verein zu wechseln.

ONETZ: 6. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Alexander Scherl: Ich finde, es sollten mehrere Regeln klarer definiert werden wie zum Beispiel die Handregel oder das Abseits. Im Amateurbereich sollten die Regeln so einfach wie möglich gehalten werden. Die neue Regel – Gelbe Karten für Trainer im Amateurbereich – halte ich allerdings für überzogen.

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Alexander Scherl: Meistens geht es um das Fußballspiel der vergangenen Woche oder um das anstehende Spiel. Aber natürlich tauscht man auch die eine oder andere Feiergeschichte vom Freitag- beziehungsweise Samstagabend aus…

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Alexander Scherl: Das war in der A-Jugend gegen Wackersdorf. Wir waren Letzter und Wackersdorf klar erster in der Liga. Dennoch haben wir zu Hause 3:2 gewonnen. Ein Tor habe ich aufgelegt. In der Schlussphase habe ich noch einen Ball von der Torlinie gekratzt. Das wäre das 3:3 gewesen. Der Abend ging dann etwas länger.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Alexander Scherl: All diese, die unfair gegenüber Spielern und Schiedsrichtern sind. Oft hat man das Gefühl, dass manche Zuschauer nur kommen, um die Akteure auf dem Platz zu kritisieren und nicht selten auch zu beleidigen.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Meine Geselligkeit erfreut des Öfteren die Mannschaftskasse. Ein Bier im Trikot zu trinken heißt (leider) auch, die Mannschaftskasse zu füllen.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Am liebsten fahre ich zum Derby nach Neukirchen-Balbini, da wir in der B- und A-Jugend eine Spielgemeinschaft hatten und ich noch immer mit einigen Spielern ein gutes Verhältnis habe. Nach dem Spiel vergisst man auch den Ausgang des Spiels und trinkt das ein oder andere Bier miteinander. Einen Gegner zu den ich überhaupt nicht gerne fahre, habe ich so direkt nicht. Aber die Vereine mit weiter Anreise zählen natürlich nicht zu meinen Favoriten.

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