28.07.2021 - 16:40 Uhr
TirschenreuthSport

FC Tirschenreuth als Außenseiter zum SV Poppenreuth

Nach der Heimpleite zum Saisonauftakt ist der FC Tirschenreuth bereits in Zugzwang. Am Donnerstagabend treten die Stiftländer beim SV Poppenreuth an. Kann der Gast die Personalsorgen des Gegners ausnutzen?

Der FC Tirschenreuth ist mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Lorenzreuth in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Hier fängt Gästetorwart Leon König den Ball vor FCT-Stürmer Nico Stark ab. Am Donnerstag geht's für die Kreisstädter zum Oberpfalzderby nach Poppenreuth.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Nach der 0:2-Heimniederlage am ersten Spieltag gegen den FC Lorenzreuth muss der FC Tirschenreuth bereits am Donnerstag um 18.30 Uhr zum nächsten Derby antreten. Im Auswärtsspiel beim SV Poppenreuth wartet eine schwere Aufgabe auf die Oberpfälzer. Trainer Markus Tusek wird seinem Team zwar an der Seitenlinie fehlen, spricht der Mannschaft aber im Vorfeld Mut zu. Die Favoritenrolle sieht er aber ganz klar auf Poppenreuther Seite.

„Lorenzreuth hat uns von Beginn an den Schneid abgekauft“, fasst Tusek die enttäuschende Pleite seiner Mannschaft gegen den giftigen Aufsteiger am vergangenen Wochenende zusammen. Sein Team spielte seltsam zurückhaltend und blockiert: „Das war eine Partie, bei der wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind.“

Es bleibt allerdings keine Zeit, sich zu lange mit der Niederlage zu beschäftigen, denn es geht bereits weiter mit der Partie in Poppenreuth. Laut Tusek ist seine Mannschaft der Außenseiter und hat nichts zu verlieren: „Ich wünsche mir, dass wir mit Freude und Spaß ins Spiel gehen.“ Natürlich liegt das Augenmerk der Schwarz-Gelben zunächst auf einer stabilen Defensive gegen die spielstarken Gastgeber. Für den aus privaten Gründen fehlenden Tusek steht Reserve-Coach Gerhard Rasp an der Seitenlinie. Der Kader bleibt größtenteils unverändert.

Die Sorgen des Poppenreuther Trainers Vaclav Peroutka werden immer größer. Nach dem Spiel in Waischenfeld (1:1), in dem quasi in letzter Minute der Dreier verschenkt wurde, vergrößert sich die Liste der Ausfälle. Er selbst musste mit einer Oberschenkelblessur vom Platz und Daniel Dvorak sah nach einem übermotivierten Einsatz in der Schlussminute zu allem Überfluss die Rote Karte. Da auch Klapuch, Kule und Bejdak weiter ausfallen, stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf. Die Bank wird fast ausschließlich mit Leuten aus der 2. Mannschaft besetzt sein. Vielleicht kann auch einer der alten Kämpen, wie Karel Plachy oder Andreas Eckstein, für einen Kurzeinsatz reaktiviert werden.

Torwart bricht in der Kabine zusammen

Waldau bei Vohenstrauß

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.