10.06.2021 - 12:31 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Zwei Verbandsligen votieren für alternatives Spielmodell

Die Bayern- und Landesligisten haben abgestimmt: Während die DJK Gebenbach, die DJK Ammerthal, die SpVgg SV Weiden und der FC Amberg nach dem klassischen Modell in die Liga starten, muss der SV Mitterteich in eine alternative Spielform.

Während die Bayernliga Nord und die Landesliga Mitte ihre Saison ganz traditionell absolvieren, steht die Landesliga Nordost vor einem Novum mit zwei Vorrundengruppen.
von Externer BeitragProfil

Der Verbands-Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat sich gemeinsam mit den Klubs der Bayern- und Landesligen für ihre jeweilige Liga auf die Spielklassenmodelle für die Saison 2021/22 verständigt. In den beiden Bayernligen Nord und Süd sowie in den Landesligen Mitte, Südost und Südwest sprach sich die Mehrheit der Vereine in einem Meinungsbild für das klassische System mit Hin- und Rückrunde aus. Die Vereine der Landesliga-Staffeln Nordost und Nordwest votierten hingegen für ein alternatives Spielklassenmodell mit einer zweigeteilten Vorrunde sowie einer Final- und Abstiegsqualifikationsrunde (jeweils Hin- und Rückspiel). Die zwei Bayernligen sowie die fünf Landesligen starten am 24. Juli in die neue Saison – sofern es die Pandemielage zulässt.

Mit Blick auf die neue Spielzeit, deren reibungsloser Verlauf sich unter dem Eindruck von Corona nicht mit letzter Sicherheit garantieren lässt, hatte der BFV zur neuen Spielzeit 2021/22 eine begrenzte Zahl alternativer Spielklassenmodelle zum klassischen System mit Hin- und Rückrunde erarbeitet, vorgestellt und es den Klubs auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene überlassen, das für ihre jeweilige Liga präferierte Modell zu wählen. Über die Abfrage-Ergebnisse in den Bezirken und Kreisen informieren die zuständigen Spielleiter.

„Wir alle hoffen es nicht, aber auch in der neuen Spielzeit kann es dazu kommen, dass die Corona-Pandemie sich auf den Spielbetrieb auswirkt. Wir haben es deshalb ganz bewusst den Vereinen überlassen, ob sie in ihren Spielklassen klassisch mit Hin- und Rückrunde spielen wollen oder lieber nach einem alternativen Modell“, erklärt Verbandsspielleiter Josef Janker. „Uns war es nach den Erfahrungen aus der Vorsaison wichtig, den Vereinen eine attraktive Alternative mit insgesamt weniger Spieltagen und zumindest in der ersten Saisonhälfte mit mehr Derbys und kürzeren Fahrtwegen anzubieten. Für uns war es selbstverständlich, die Vereine wieder von Beginn an mit ins Boot zu holen und ihnen letztlich auch die Entscheidung bei der Wahl des Ligamodells zu überlassen“, ergänzt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der für den Spielbetrieb in Bayern verantwortlich ist.

So stimmten die Vereine:

  • Bayernliga Nord: 12 klassisches Modell, 3 alternatives Modell, 2 Enthaltungen
  • Bayernliga Süd: 13 klassisches Modell, 5 alternatives Modell, 1 Enthaltung
  • Landesliga Nordwest: 7 klassisches Modell, 12 alternatives Modell
  • Landesliga Nordost: 8 klassisches Modell, 10 alternatives Modell, 1 Enthaltung
  • Landesliga Mitte: 10 klassisches Modell, 8 alternatives Modell
  • Landesliga Südost: 10 klassisches Modell, 8 alternatives Modell
  • Landesliga Südwest: 11 klassisches Modell, 7 alternatives Modell
Hintergrund:

Die Einteilung der Bayern- und Landesligen

  • Bayernliga Nord (18 Vereine): DJK Vilzing, SV Seligenporten, TSV Großbardorf, DJK Ammerthal, SpVgg Ansbach, Würzburger FV, FC Eintracht Bamberg 2010, DJK Gebenbach, ATSV Erlangen, ASV Cham, TSV Abtswind, SpVgg Bayern Hof, DJK Don Bosco Bamberg, TSV Karlburg, 1. FC Sand, ASV Neumarkt, 1. SC Feucht, SV Vatan Spor Aschaffenburg
  • Bayernliga Süd (19 Vereine): VfR Garching, FC Deisenhofen, FC Ingolstadt 04 ll, TSV 1880 Wasserburg, TSV 1874 Kottern, TSV 1860 München ll, TSV Schwabmünchen, Türkspor Augsburg 1972, SV Kirchanschöring, FC Ismaning, SpVgg Hankofen-Hailing, SSV Jahn Regensburg ll, SV Donaustauf, TSV 1865 Dachau, TSV 1882 Landsberg, SV Pullach, TSV Schwaben Augsburg, FC 1920 Gundelfingen, VfB Hallbergmoos
  • Landesliga Nordwest (19 Vereine): (vorläufig) geplante Vorrundengruppe A: SV Friesen, SV Memmelsdorf, 1. FC Geesdorf, FT Schweinfurt, 1. FC Lichtenfels, FC Coburg, SC Sylvia Ebersdorf, TSV Gochsheim 1906, SV Euerbach/Kützberg; (vorläufig) geplante Vorrundengruppe B: SV Alemannia Haibach, TSV Unterpleichfeld, DJK Schwebenried-Schwemmelsbach, FC Fuchsstadt, TG Höchberg, TSV Kleinrinderfeld, TSV 1876 Lengfeld, TuS Röllbach, FC Viktoria Kahl, TSV Rottendorf
  • Landesliga Nordost (19 Vereine): (vorläufig) geplante Vorrundengruppe A: FC Eintracht Münchberg, FC Vorwärts Röslau, SV Mitterteich, Kickers Selb, TSV Neudrossenfeld, SpVgg Jahn Forchheim, FSV Erlangen-Bruck, 1. FC Herzogenaurach, ASV Vach, FSV Stadeln; (vorläufig) geplante Vorrundengruppe B: SC 04 Schwabach, TSV Buch Nürnberg, TSV Kornburg, SG Quelle Fürth, SV Schwaig bei Nürnberg, SC Großschwarzenlohe, BSC Woffenbach, Türkspor/Cagrispor Nürnberg, TSV 1860 Weißenburg
  • Landesliga Mitte (18 Vereine): SpVgg SV Weiden, SV Fortuna Regensburg, SC Ettmannsdorf, SpVgg Lam, TSV Kareth-Lappersdorf, FC Tegernheim, 1. FC Bad Kötzting, ASV Burglengenfeld, SV Neukirchen b. Hl. Blut, FC Amberg, TSV Wacker 50 Neutraubling, TSV Seebach, TSV 1883 Bogen Fußball, TSV Bad Abbach, SpVgg Osterhofen, VfB Straubing, 1. FC Passau, FC Sturm Hauzenberg
  • Landesliga Südwest (18 Vereine): 1. FC Sonthofen, FC Kempten, SV Egg a. d. Günz, FV Illertissen II, SV Mering, FC Ehekirchen, SC Ichenhausen, FC Memmingen II, VfB Durach, VfR Neuburg/Donau, TSV 1861 Nördlingen, TSV Gersthofen, SV Cosmos Aystetten, 1. FC Garmisch-Partenkirchen, TSV Gilching/Argelsried, SC Olching, TuS Geretsried, SV Bad Heilbrunn
  • Landesliga Südost (18 Vereine): SV Erlbach, TSV Grünwald, SB Chiemgau Traunstein, SE Freising, FC Töging, FC Unterföhring, Kirchheimer SC, TSV Kastl, TuS Holzkirchen, SB DJK Rosenheim, TSV Ampfing, TSV Eintracht Karlsfeld, FC Spfr. Schwaig, SV Bruckmühl, TSV Brunnthal, SpVgg Landshut, SSV Eggenfelden, TV Aiglsbach

Über diese Modelle haben die Vereine abgestimmt

Bayern

 

 

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