04.03.2006 - 00:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Saniertes Stadtteich-Areal Nord-West ist Beitrag zu Landeswettbewerb: Stadt will Lorbeeren ernten

Enten quaken im Teich, Kinder tollen auf dem Spielplatz, ihre Eltern genießen inmitten der grünen Oase die Sonne. Wenn es Sommer wird, zeigt sich, welches Kleinod direkt am Rand der Tirschenreuther Altstadt liegt. Dabei war es bis vor sechs Jahren eine Brach- und Industriefläche. Für die Umgestaltung will die Stadt nun ein paar Lorbeeren ernten.

von Autor ASPProfil

"Stadt recyceln - Revitalisierung innerstädtischer Brachflächen" lautet das Motto eines Landeswettbewerbs der Obersten Baubehörde. Daran nimmt auch die Stadt Tirschenreuth teil. Ihr Beitrag ist die Umgestaltung des Areals um den jetzigen Stadtteich Nord-West. "Es gab schon lange den Wunsch nach Stadtteichen. Mit dem BRK-Seniorenzentrum kam schließlich der Impuls zu Umsetzung", rekapituliert Architekt Peter Brückner. Er plante das Seniorenzentrum und fügte es in die neu gestaltete Fläche ein, die die Handschrift von Landschaftsarchitekt Thomas Kurzeck trägt. "Stadtreparatur" wurde zum Schlagwort. Denn die Stadt erwarb gleichzeitig die Gelände der ehemaligen Firma Hoyer, das alte Klärbecken von Hutschenreuther und noch einige kleinere Teilflächen. Ziel war die Entwicklung eines Naherholungsgebietes. Was auch gelang.

Impuls zur richtigen Zeit

1,3 Millionen Euro investierte die Kreisstadt. Sieben Millionen kostete das Seniorenzentrum. "Der richtige Impuls zur richtigen Zeit", sind sich die Beteiligten einig. Die Umgestaltung war auch der erste Schritt zur Renaturierung aller Stadtteiche. Im Hinterkopf hatten die Stadtväter natürlich auch die Bewerbung zu "Natur in der Stadt" - der kleinen Landesgartenschau.

"Die Leute nehmen das aber auch an. Man möchte es nicht mehr missen", stellt Bürgermeister Franz Stahl fest. Er ist überzeugt, dass diese Flächen das Innenstadtleben noch attraktiver machen. Auch deshalb nimmt die Stadt an dem Wettbewerb zur modellhaften Stadt- und Ortssanierung teil. Zu gewinnen gibt es im eigentlichen Sinne nichts. Die Landessieger werden geehrt und die Projekte kommen in eine Wanderausstellung. Das wären die Lorbeeren für eine gelungene Stadtsanierung, die sicher auch für die Bewerbung zu "Natur in der Stadt 2013" sehr einträglich wären.

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